EU-Kommission, Verwendung

EU-Kommission schrÀnkt Verwendung von PFAS-Chemikalien ein

Veröffentlicht am: 19.09.2024 um 14:41 Uhr | dpa.de

PFAS-Chemikalien stehen in der Kritik, sie können schĂ€dlich fĂŒr Natur und Gesundheit sein. Die EU-Kommission schrĂ€nkt die Verwendung einer Untergruppe ein. Betroffen sind Produkte, die alle kennen.

Die EU soll nach EinschĂ€tzung von deutsch-französischen Ökonomen Freihandelsabkommen vorantreiben. (Archivbild) - Bild: Michael Kappeler/dpa
Die EU soll nach EinschĂ€tzung von deutsch-französischen Ökonomen Freihandelsabkommen vorantreiben. (Archivbild) - Bild: Michael Kappeler/dpa

Die EuropĂ€ische Kommission schrĂ€nkt die Verwendung einer Untergruppe sogenannter PFAS-Chemikalien ein. «Wir entfernen schĂ€dliche Stoffe aus Produkten, die die BĂŒrger tĂ€glich benutzen, wie Textilien, Kosmetika und Lebensmittelverpackungen», sagte der VizeprĂ€sident der EuropĂ€ischen Kommission, Maros Sefcovic. Dabei geht es etwa um Regenwesten, Pizza-Boxen, ImprĂ€gniersprays oder Hautpflegeprodukte.

PFAS-Chemikalien (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) sind Stoffe, die sich in der natĂŒrlichen Umwelt nicht abbauen und fĂŒr die menschliche Gesundheit und die Umwelt schĂ€dlich sein können. Sie werden auch Ewigkeitschemikalien genannt.

Die BeschrĂ€nkung zielt den Angaben zufolge auf sogenannte UndecafluorhexansĂ€ure (PFHxA) und PFHxA-verwandte Stoffe ab, die sehr bestĂ€ndig sind und «deren Verwendung in bestimmten Produkten ein inakzeptables Risiko fĂŒr die menschliche Gesundheit und die Umwelt darstellt», erklĂ€rte die Kommission. Halbleiter, Batterien oder Brennstoffzellen fĂŒr grĂŒnen Wasserstoff sollen von der Maßnahme ausgenommen werden. Die neuen BeschrĂ€nkungen sollen im nĂ€chsten Monat in Kraft treten und nach ÜbergangszeitrĂ€umen zwischen 18 Monaten und fĂŒnf Jahren wirksam werden.

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