6008 CAREsystem DialysegerÀt von Fresenius Medical Care - weniger KomplexitÀt bei der HÀmodialyse
Veröffentlicht am: 17.08.2026 um 12:47 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Das 6008 CAREsystem von Fresenius Medical Care richtet sich an Dialysezentren, die chronische HÀmodialyse-Patienten mit höherer Effizienz und klar definierten Sicherheitsfunktionen behandeln wollen. Es kombiniert das HÀmodialysegerÀt 6008 mit dem vollstÀndig vorkonnektierten 6008 CAREset und zielt darauf ab, KomplexitÀt zu verringern und gleichzeitig HighVolumeHDF als Standardtherapie zu ermöglichen. Informationen zum 6008 CAREsystem
Aufbau und zentrale technische Eckdaten
Das 6008 CAREsystem besteht aus dem HĂ€modialysegerĂ€t 6008 und dem dazugehörigen 6008 CAREset mit vollstĂ€ndig vorkonnektierten BlutschlĂ€uchen, sodass nur eine Kassette fĂŒr alle Standardtherapien wie HD und HighVolumeHDF notwendig ist. Zusammenspiel von GerĂ€t und CAREset Das GerĂ€t misst laut technischem Datenblatt etwa 1680 x 350 x 780 mm (H x B x T) auf Stuhl- beziehungsweise Bett-Niveau, bei einer Breite am Sockel von 520 mm und einer Tiefe mit Kanisterhalter von 900 mm, das Gewicht liegt bei ungefĂ€hr 115 kg. Technische MaĂe und Gewicht 6008 CAREsystem
FĂŒr den Blutfluss gibt die technische Ăbersicht einen Bereich von 30 bis 600 ml pro Minute an, wĂ€hrend der Dialysatfluss in AbhĂ€ngigkeit von Einstelloptionen wie AutoFlow und EcoFlow bis zu 1000 ml pro Minute erreichen kann. Blut- und Dialysatflussbereiche des 6008 CAREsystem Das GerĂ€t arbeitet mit einer typischen Leistungsaufnahme von etwa 1,8 bis 2,0 kW bei einer Netzspannung von 100 bis 240 V AC und einer Nennfrequenz von 50 beziehungsweise 60 Hz, die NennstromstĂ€rke liegt bei rund 8 A bei 230 V. Elektrische Kennwerte des Systems
Therapiemodi, Automatisierung und Sicherheitsfunktionen
Das 6008 CAREsystem unterstĂŒtzt klassische HĂ€modialyse (HD), HighVolumeHDF mit automatischer Maximierung der Substitutionsrate ĂŒber AutoSub plus, HĂ€modiafiltration in unterschiedlichen Konfigurationen sowie Einzel- und Doppelnadelbehandlung mit demselben Kassettensystem. UnterstĂŒtzte Dialyse- und HDF-ModalitĂ€ten AutoSub plus misst und bewertet laut technischer Dokumentation die Strömungsbedingungen im Dialysator mehrfach pro Minute, um die Substitutionsrate im Rahmen der Sicherheit automatisch zu optimieren, wĂ€hrend AutoFlow den Dialysatfluss senkt, ohne die Clearance des Harnstoffs (Kt/Vurea) wesentlich zu beeintrĂ€chtigen. Beschreibung von AutoSub plus und AutoFlow
Zu den sicherheitsrelevanten Funktionen gehören ein Venous Access Monitor zur Ăberwachung des venösen Zugangs, ein Notfallknopf, der mehrere Schritte gleichzeitig auslöst, sowie redundant ausgelegte Luft- und Leckagesensoren mit kombinierter ultraschall- und optischer Detektion. Venous Access Monitor und Notfallfunktionen Die DrĂŒcke im arteriellen und venösen Bereich werden in einem Bereich von etwa -100 bis +500 mmHg mit einer angegebenen Genauigkeit von ±7 mmHg ĂŒberwacht, die Dialysattemperatur lĂ€sst sich typischerweise zwischen 34 und 39 °C einstellen. Sensorik und Temperaturregelung
Details zum 6008 CAREsystem von Fresenius Medical Care
Weitere technische Informationen und Hinweise zu Therapieoptionen des 6008 CAREsystem finden medizinische Fachanwender auf der offiziellen Informationsseite von Fresenius Medical Care.
Vergleich zum VorgÀnger und Einordnung im Zentrum
Im Vergleich zum VorgĂ€ngersystem 5008 CorDiax vereinfacht das 6008 CAREsystem laut publizierter Analyse unter anderem die extrakorporale Zirkulation durch eine geschlossene Einwegkassette und automatisierte Vorbereitungsschritte, wodurch sich die Zahl der manuell durchgefĂŒhrten Arbeitsschritte wĂ€hrend der Behandlung reduziert. Analyse zur KomplexitĂ€tsreduktion 6008 vs. 5008 Die Studie beschreibt, dass mit dem 6008 CAREsystem nur eine Kassette mit BlutschlĂ€uchen nötig ist, wĂ€hrend bei Ă€lteren HĂ€modialysegerĂ€ten mehrere Leitungen zusammengesteckt werden mussten.
FĂŒr Dialysezentren bedeutet die Kombination aus bis zu 600 ml/min Blutfluss, bis zu 1000 ml/min Dialysatfluss und HighVolumeHDF bei gleichzeitiger Automatisierung vieler Schritte, dass sich BehandlungsablĂ€ufe standardisieren lassen und Ressourcen wie Dialysat potenziell eingespart werden können, ohne definierte Therapieziele zu verfehlen. HighVolumeHDF als Standard im 6008 CAREsystem Damit positioniert sich das System im Segment moderner HĂ€modialysemaschinen mit Fokus auf HighVolumeHDF und automatisierungsgestĂŒtzten Sicherheitsfunktionen.
Fazit zur Nutzung in der klinischen Praxis
Das 6008 CAREsystem adressiert Einrichtungen, die chronische HĂ€modialyse mit HighVolumeHDF anbieten und dabei Wert auf reduzierte KomplexitĂ€t, standardisierte Kassettensysteme und definierte Sicherheitsmechanismen legen. Die angegebenen technischen Eckdaten wie ein Gewicht von etwa 115 kg, die GerĂ€teabmessungen von 1680 x 350 x 780 mm und Blutflussbereiche von 30 bis 600 ml/min zeigen ein System, das fĂŒr stationĂ€re Nutzung in Zentrumsdialyse ausgelegt ist. Eckdaten fĂŒr die klinische Einordnung Im Vergleich zu Ă€lteren Systemen bleibt der technische Fokus auf kardioprotektive HĂ€modialyse und HighVolumeHDF mit einem Kassettensystem, das alle Standardtherapien abdeckt und den Arbeitsablauf im Dialysezentrum strafft.
Technische Eckdaten 6008 CAREsystem
- Produkt: 6008 CAREsystem (HÀmodialysegerÀt 6008 mit 6008 CAREset)
- Hersteller: Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg v. d. H.
- Kategorie: HÀmodialysegerÀt mit HDF-Funktion
- Abmessungen GerÀt: ca. 1680 x 350 x 780 mm (H x B x T), Tiefe mit Halter ca. 900 mm
- Gewicht: etwa 115 kg
- Blutflussbereich: 30-600 ml/min
- Dialysatflussbereich: bis 1000 ml/min
- Leistungsaufnahme: ca. 1,8-2,0 kW bei 100-240 V AC, 50/60 Hz
6008 CAREsystem im Fachkontext
Weitere EinschÀtzungen und Fachinformationen zum 6008 CAREsystem finden sich in herstellerseitigen technischen Dokumenten und veröffentlichten Studien zur KomplexitÀtsreduktion in der HÀmodialyse.
6008 CAREsystem bei Fresenius Medical CareHinweis: Die dargestellten Angaben richten sich an medizinische Fachkreise und ersetzen keine Fachinformation oder individuelle Therapieentscheidung.
