Codenames Geheimdienstspiel für Teams von Asmodee - Wortduell für 2-8 Spieler und 25 Agenten
Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 06:11 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Codenames Geheimdienstspiel für Teams von Asmodee bringt zwei Gruppen an einen Tisch, die über Wortassoziationen und Hinweise um ihre Agenten kämpfen und dabei ein kompaktes Wortduell erleben, das in der deutschen Ausgabe für 2-8 Spieler ab 10 Jahren und mit einer durchschnittlichen Spieldauer von rund 15 Minuten pro Partie ausgelegt ist.
Aufbau und Spielprinzip im Agentenduell
Im Kern von Codenames liegt ein Raster aus 25 Wortkarten, die offen auf dem Tisch ausgelegt werden und als Codenamen für Agenten, neutrale Personen und einen Attentäter dienen. Die beiden Teams wählen jeweils eine Person als Geheimdienstchef, die sich gegenüber sitzen und eine Codekarte erhalten, auf der die Zuordnung der 25 Begriffe zu den Agentenfarben, neutralen Personen und der Attentäterposition abgebildet ist.
Die Geheimdienstchefs kennen damit als Einzige die exakten Positionen der eigenen und gegnerischen Agenten sowie der neutralen Felder und des Attentäters und geben ihren Teams abwechselnd Hinweise, die aus genau einem Wort und einer Zahl bestehen. Die Zahl gibt an, auf wie viele der ausliegenden Karten sich der Hinweis bezieht; ein Beispiel wie „Tier 3“ kann etwa drei unterschiedliche Codenamen adressieren, die im Raster aus 25 Karten liegen.
Die Ermittler im Team diskutieren die Begriffe, wählen Karten aus und berühren sie nacheinander, woraufhin der Geheimdienstchef die geheime Identität der jeweiligen Karte offenlegt. Deckt das Team einen eigenen Agenten auf, darf es weiter raten; zeigt die Karte einen Agenten der gegnerischen Farbe oder eine neutrale Person, endet die Runde und das andere Team erhält den Zug. Wird der Attentäter aufgedeckt, endet die Partie sofort zugunsten des Gegners.
Lieferumfang und komponentenreiche deutsche Ausgabe
Die deutsche Ausgabe von Codenames bringt einen festen Lieferumfang mit, der auf die Wort- und Deduktionsmechanik zugeschnitten ist. Enthalten sind 16 Agentenkarten in zwei Farben, eine Doppelagentenkarte, sieben Karten für unbeteiligte Zuschauer, eine Attentäterkarte, 40 Codekarten, eine Spielregel, ein Standfuß sowie eine Sanduhr für zeitlich begrenzte Spielmodi.
Zusätzlich liegen 200 Wortkarten bei, die zusammen 400 unterschiedliche Codenamen tragen, sodass das 5x5-Raster aus 25 Begriffen in jeder Partie neu bestückt werden kann und die Kombinationen selten mehrfach auftreten. Die Karten sind in deutscher Sprache gehalten, wodurch die Ausgabe explizit auf den deutschsprachigen Markt zielt und Wortassoziationen im Deutschen in den Mittelpunkt stellt.
Die empfohlene Spielerzahl wird in der deutschen Fassung mit 2-8 angegeben, wobei die Teams typischerweise aus mindestens einem Geheimdienstchef und einem oder mehreren Agenten bestehen. Die Altersempfehlung liegt bei mindestens 10 Jahren, und die Spieldauer pro Partie wird mit etwa 15 Minuten angegeben, was Codenames zu einem kurzen, wiederholbaren Wortspiel für Runden macht, die mehrere Partien nacheinander spielen möchten.
Hersteller, Verlag und deutsche Vertriebseinheit
Codenames wurde vom Autor Vlaada Chvatil entwickelt und international vom tschechischen Verlag Czech Games Edition veröffentlicht, der das Spiel seit 2015 als Wort- und Deduktionsspiel im Portfolio führt. Für den deutschsprachigen Raum arbeiten HeidelBÄR Games, der Heidelberger Spieleverlag und Asmodee zusammen an der Vermarktung von Codenames und führen den Titel als gemeinsame Marke im Brettspielsegment.
In der deutschen Ausgabe tritt die Asmodee GmbH mit Sitz in der Friedrichstraße 47 in 45128 Essen als verantwortliche Gesellschaft auf, die den Vertrieb für Gesellschaftsspiele in Deutschland übernimmt und Codenames als Wort- und Deduktionsspiel im Sortiment führt. Parallel dazu steht Czech Games Edition als ursprünglicher Publisher hinter der Marke, während HeidelBÄR Games die deutschsprachigen Ausgaben als Verlag betreut.
Diese Struktur aus tschechischem Publisher und deutschem Vertrieb spiegelt sich in den Beschreibungen von Handels- und Fachseiten wider, auf denen Codenames als deutschsprachiges Grundspiel mit Deduktions- und Wortspielcharakter eingeordnet wird. Die Kombination aus internationaler Entwicklung und deutscher Vertriebseinheit sorgt dafür, dass das Spiel sowohl global als auch im lokalen Handel präsent ist.
Preisrahmen und Einordnung im Brettspielsegment
Codenames bewegt sich in Deutschland im typischen Preisrahmen eines modernen Familien- und Partyspiels. Preisvergleichsseiten und Händler führen die deutsche Ausgabe im Bereich zwischen etwa 15 Euro und 22 Euro, wobei Angebote für „Codenames - deutsch“ und „Codenames (deutsche Ausgabe)“ in diesem Spektrum liegen und je nach Händler und Zeitpunkt kleinere Abweichungen zeigen.
Ein Angebot für Codenames listet das Spiel mit einem Verkaufspreis von rund 22,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer, während andere Händler das Wort- und Deduktionsspiel ab ungefähr 15,00 Euro führen und mit Versandkosten kombinieren. Diese Spanne ordnet Codenames im mittleren Preisbereich für kompakte Brettspiele ein, die mit vielen Karten, aber ohne aufwendiges Material arbeiten.
Im Vergleich zu aufwendig ausgestatteten Strategietiteln bleibt der Preis damit moderat, während die hohe Zahl an Wortkarten und die wiederholbare Nutzung des Materials einen starken Wiederspielwert im Verhältnis zum Kaufpreis bieten. Die Positionierung im Bereich Familien- und Partyspiel mit Wortassoziationen und kurzer Spieldauer passt zu Haushalten, die ein kompaktes, sprachbasiertes Spiel ohne große Aufbauzeit suchen.
Vergleich zu Codenames Undercover und anderen Ablegern
Die Familie rund um Codenames umfasst neben dem Grundspiel mehrere Ableger, darunter Codenames Undercover, das mit expliziteren, nicht jugendfreien Begriffen arbeitet und sich an Spielerinnen und Spieler ab etwa 16 Jahren richtet. Während das Grundspiel auf ein breites Publikum ab 10 Jahren zielt, setzt Codenames Undercover mit seiner Begriffswahl eine höhere Altersfreigabe und andere Stimmung am Tisch.
Der Lieferumfang von Codenames Undercover bleibt in vielen Punkten an das Grundspiel angelehnt: auch dort stehen 16 Agentenkarten, eine Doppelagentenkarte, sieben Karten für unbeteiligte Zuschauer, eine Attentäterkarte, 40 Codekarten, eine Spielregel, ein Standfuß sowie rund 195 Wortkarten mit 390 Codenamen und fünf Blankokarten bereit. Die Anzahl der Agenten- und Codekarten sowie die Struktur des 5x5-Rasters bleiben vergleichbar, während die Wortlisten und das empfohlene Alter das Spiel klar abgrenzen.
Für Runden, die die Mechanik von Codenames schätzen, aber eine jugendfreie Variante für Familien oder gemischte Gruppen suchen, bleibt das Grundspiel mit seiner Altersempfehlung ab 10 Jahren und seiner neutraleren Begriffsliste die passende Wahl. Im Vergleich zu Undercover bietet Codenames dieselbe Agentenstruktur und ähnliche Partielänge, aber ein altersbreiteres, alltagstaugliches Vokabular.
Einsatzbereich und Fazit für Wortspiel-Fans
Im Brettspielsegment positioniert sich Codenames als Wort- und Deduktionsspiel, das sowohl Familienrunden als auch spielerfahrene Gruppen anspricht, die Freude an Sprachspielen und an kooperativem Denken im Team haben. Die empfohlene Spielerzahl von 2-8 ermöglicht flexible Runden, von Zweierpartien mit jeweils einem Geheimdienstchef und einem Agenten bis zu größeren Gruppen, die sich in Teams aufteilen.
Die Kombination aus 25 ausliegenden Begriffskarten, insgesamt 200 Wortkarten mit 400 Codenamen sowie der klaren Zeitstruktur über die Sanduhr und die durchschnittliche Spieldauer von 15 Minuten pro Partie macht Codenames zu einem Spiel, das sich gut in Spieleabende einfügt und mehrfach hintereinander gespielt werden kann. Die knappen Hinweise mit genau einem Wort und einer Zahl fordern die Geheimdienstchefs heraus, komplexe Assoziationen zu verdichten, während die Teams lernen, zwischen offensichtlichen und versteckten Verbindungen zu unterscheiden.
Für Wortspiel-Fans, die ein kompaktes Brettspiel mit klarem Regelkern, kurzer Spieldauer und hoher Wiederholbarkeit suchen, bietet Codenames in seiner deutschen Ausgabe einen festen Platz im Regal. Die internationale Herkunft über Czech Games Edition und die deutsche Vertriebsstruktur über Asmodee GmbH und HeidelBÄR Games sorgen dafür, dass das Spiel im Handel präsent bleibt und sich in die Reihe moderner Wort- und Deduktionsspiele einfügt.
Codenames bei Asmodee Deutschland entdecken
Auf der Website von Asmodee Deutschland findet sich eine Übersicht über das Sortiment an Gesellschaftsspielen, zu dem auch Codenames als Wort- und Deduktionsspiel gehört.
Fakten zu Codenames (deutsche Ausgabe)
- Produkt: Codenames, deutsche Ausgabe mit 200 Wortkarten und 400 Codenamen
- Hersteller: Asmodee GmbH, Essen; Czech Games Edition; HeidelBÄR Games
- Kategorie: Brettspiel (Wort- und Deduktionsspiel)
- Spielerzahl: 2-8 Spieler
- Spieldauer: ca. 15 Minuten pro Partie
- Altersempfehlung: ab 10 Jahren
- Preis: ca. 15-22 Euro, je nach Händler (Stand 10.09.2026)
- Zielgruppe: Familien und Wortspiel-Fans ab 10 Jahren
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