Trading-Seminar, Einsteiger-Seminar Berlin

Einfache Indikatoren ordnen den Chart für Einsteiger

Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 08:35 Uhr | trading-house.net, AD HOC NEWS
Gleitender Durchschnitt, RSI und Volumen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ein Lernstück zeigt Einsteigern, was die drei Werkzeuge leisten, wo ihre Grenzen liegen und wie das Berliner Einsteiger-Seminar daraus eine übersichtliche Charttechnik-Übung macht.

Indikatoren mit klarem Zweck lesen

  • Ein gleitender Durchschnitt glättet Kurse, während der RSI die Dynamik einer Bewegung zwischen 0 und 100 beschreibt.
  • Volumen kann die Beteiligung an einer Bewegung einordnen, liefert allein aber kein Kauf- oder Verkaufssignal.
  • Einsteiger sollten höchstens zwei Indikatoren zugleich mit Kursstruktur und Risikoregeln prüfen.
  • Das Einsteiger-Seminar in Berlin verbindet diese Charttechnik in zwei Tagen mit Praxisbeispielen und kostet 20 Euro.
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Drei einfache Anzeigen im Chart können bereits viele Fragen auslösen: Der gleitende Durchschnitt bewegt sich träge, der RSI springt in Extremzonen und das Volumen zeigt plötzlich einen Ausschlag. Ein Seminar hilft Einsteigern, solche Signale nicht isoliert, sondern als Teile einer festen Prüfreihenfolge zu lesen. Entscheidend ist dabei weniger die Anzahl der Linien als der klare Zweck jedes Werkzeugs. Dieses Lernstück erklärt, was gleitender Durchschnitt, RSI und Volumen zeigen und was sie nicht leisten können.

Der Durchschnitt glättet den Kurs

Ein gleitender Durchschnitt bildet aus mehreren vergangenen Kursen einen Mittelwert und zeichnet ihn als Linie in den Chart. Ein einfacher Durchschnitt über 20 Perioden addiert beispielsweise die 20 Schlusskurse und teilt die Summe durch 20. Die Linie kann dadurch eine grobe Trendrichtung sichtbar machen und den Abstand des aktuellen Kurses zu seinem bisherigen Mittel einordnen.

Seine Grenze liegt in der Verzögerung: Der Durchschnitt verarbeitet vergangene Daten und kann eine Bewegung deshalb nicht vorhersagen. Ein kurzer Zeitraum reagiert schneller, schwankt aber stärker; ein langer Zeitraum glättet stärker und reagiert später. Ein Kreuz des Kurses mit der Linie ist daher höchstens ein Beobachtungspunkt, kein selbstständiger Handelsgrund.

RSI und Volumen richtig lesen

Der RSI, kurz für Relative Strength Index, misst die Stärke und Geschwindigkeit jüngster Aufwärts- und Abwärtsbewegungen. Er bewegt sich zwischen 0 und 100; häufig gelten Werte oberhalb von 70 als überkauft und unterhalb von 30 als überverkauft. Das beschreibt eine gespannte Bewegung, nicht automatisch eine bevorstehende Umkehr. In einem starken Trend kann der RSI lange in einer Extremzone bleiben.

Das Volumen zeigt, wie viele Einheiten oder Kontrakte in einer Periode gehandelt wurden. Steigendes Volumen kann eine Bewegung mit mehr Beteiligung begleiten, erklärt aber weder die Richtung noch die Absicht der Marktteilnehmer. Eine einzelne Spitze kann zudem durch einen besonderen Ereignistermin entstehen. CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich, weshalb Risikobegrenzung und das Üben am Demokonto zum Lerninhalt gehören.

Zwei Werkzeuge genügen zunächst

Für Einsteiger ist eine Begrenzung auf höchstens zwei Indikatoren zugleich sinnvoll. Eine mögliche Lernkombination ist der gleitende Durchschnitt für den Trendrahmen und der RSI für die Bewegungsstärke; das Volumen kann anschließend statt eines dritten Indikators als zusätzliche Beobachtung dienen. So bleibt erkennbar, welche Frage jedes Werkzeug beantwortet.

Ein Beispiel: Der Kurs liegt oberhalb eines steigenden Durchschnitts, der RSI ist erhöht und das Volumen zieht bei einer Bewegung an. Das kann als stimmiges Beobachtungsbild gelten, sagt aber nicht, dass ein Einstieg folgen muss. Vor einer Übung gehören ein konkreter Auslöser, ein Stop-Loss als vorher festgelegte Verlustbegrenzung, ein Ziel und eine Ungültigkeitsbedingung in den Plan. Nach mehreren Demobeispielen wird geprüft, ob die Regel in unterschiedlichen Marktphasen verständlich und umsetzbar bleibt.

Indikatoren im Berliner Seminar anwenden

Im Einsteiger-Seminar in Berlin gehört dieser Stoff zum Block Charttechnik. Dort erarbeiten Teilnehmer Formationen, Candlesticks, Widerstände, Unterstützungen und einfache Indikatoren in Verbindung mit Praxisbeispielen. Der gleitende Durchschnitt kann dabei den Trendrahmen liefern, der RSI die Dynamik beschreiben und das Volumen die Beteiligung an einer Bewegung einordnen. Die Übung bleibt auf höchstens zwei gleichzeitig eingesetzte Indikatoren begrenzt, damit die Auswertung nachvollziehbar bleibt.

Das zweitägige Intensiv-Seminar ist ausschließlich für Trading-Einsteiger ohne oder mit wenig Erfahrung gedacht; Vorwissen ist nicht nötig. Die sechs logisch aufeinander aufbauenden Blöcke umfassen Grundlagen und erste Schritte mit gehebeltem Handel, Demokonto und Risikobegrenzung, Charttechnik, Handelsstrategien, Risiko- und Positionsmanagement, die praxisnahe Anwendung an Aktien, Forex und Krypto sowie einen Einblick in automatisierte Handelssysteme und Expert Advisors. Der Ablauf des Einsteiger-Seminars in Berlin steht zusätzlich als PDF auf der Seminarseite.

Veranstaltungsort ist der Schulungsraum der trading-house.net AG in der Lietzenburger Straße 107, 10707 Berlin. Der erste Tag läuft von 10.00 bis 18.00 Uhr, der zweite von 10.00 bis 14.00 Uhr. Der Zugangsbeitrag beträgt einmalig 20 Euro für beide Tage; die Teilnahme ist pro Person auf eine einmalige Teilnahme beschränkt. Aktuelle Termine stehen auf der Seminarseite.

Klare Fragen statt Indikatorensammlung

Für Einsteiger sind einfache Indikatoren dann nützlich, wenn jeder eine klar begrenzte Aufgabe erfüllt und die Kursstruktur nicht ersetzt. Ein zweitägiges Präsenzseminar kann Fragen, Übungen am Demokonto und Rückmeldungen in einem festen Rahmen bündeln. Es ersetzt jedoch weder das eigene Üben über Wochen noch die Prüfung einer Handelsregel und des Risikomanagements. Wer nach dem Seminar Beobachtungen dokumentiert und Regeln nachbereitet, kann das Gelernte schrittweise in die eigene Praxis übertragen.

Termine und Ablauf des Einsteiger-Seminars in Berlin ansehen

Hinweis: Das Einsteiger-Seminar in Berlin ist ein Angebot der trading-house Börsenakademie der trading-house.net AG. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

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