Google Nest Learning Thermostat 4. Generation - 60 Prozent mehr Display
Veröffentlicht am: 14.10.2026 um 10:19 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Das Google Nest Learning Thermostat 4. Generation vergrößert sein Display gegenüber der vorherigen Generation um 60 Prozent und zeigt Temperaturinfos dadurch aus größerer Entfernung. Die automatische Zeitplanung lernt deine Gewohnheiten und lässt sich über die Google Home App steuern.
Was bringt das größere Display?
Das 60 Prozent größere Display nutzt Dynamic Farsight und kann Uhrzeit, Temperatur, Wetter oder Luftqualität anzeigen. Das ist praktisch, wenn du Werte an der Wand ablesen willst, ohne direkt vor dem Thermostat zu stehen.
Smart Schedule erkennt bevorzugte Temperaturen und schlägt Anpassungen in der Google Home App vor. Adaptive Eco berücksichtigt zusätzlich, ob du nicht zu Hause bist, während Natural Heating and Cooling Außentemperaturen einbezieht.
Passt der Thermostat zu deiner Heizung?
Das Modell arbeitet mit den meisten 24-Volt-Systemen für Gas, Strom, Öl, Wärmepumpen, Warmluft und Flächenheizungen. Es steuert bis zu drei Heizstufen, zwei Kühlstufen sowie Luftbefeuchter, Entfeuchter und Lüftung.
Power Sharing macht ein C-Kabel in den meisten Installationen überflüssig. Die Kompatibilität solltest du vor dem Einbau prüfen, weil Hochspannungsverkabelungen nicht mit den Niederspannungskomponenten dieses Modells zusammenpassen.
Was liegt dem Thermostat bei?
Zum Lieferumfang gehört ein Nest-Temperatursensor der 2. Generation. Er kann in einem weiteren Raum eingesetzt werden, um dortige Temperaturunterschiede bei der Regelung zu berücksichtigen.
Der Thermostat lässt sich mit bis zu sechs Temperatursensoren verbinden. Für die Einrichtung und Steuerung brauchst du die Google Home App sowie eine passende WLAN-Verbindung.
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Was ändert sich gegenüber dem Vorgänger?
Google nennt für die 4. Generation ein um 60 Prozent größeres Display und ergänzt den Lieferumfang um einen Temperatursensor der 2. Generation. Die neue Rückplatte besitzt 12 Leitungsverbinder; die 3. Generation kommt auf 10.
Ein Test von TechGearLab aus dem Jahr 2025 bewertete das Modell mit 95 von 100 Punkten und vergab 9,5 von 10 Punkten für die Bedienung. Als Einschränkung nennt der Test die starke Bindung an Googles Smart-Home-System.
Für wen sich das Google Nest Learning Thermostat lohnt - und für wen nicht
Es passt zu Haushalten mit kompatibler 24-Volt-Heizung, die automatische Heizpläne und Messung in mehreren Räumen nutzen wollen. Der beiliegende Sensor spart den separaten Einstieg in die Raumtemperaturmessung.
Weniger geeignet ist es für Hochspannungsheizungen oder Haushalte ohne Google-Home-Bereitschaft. Der günstigere Google Nest Thermostat erstellt Zeitpläne nicht automatisch aus deinen Gewohnheiten und unterstützt keinen Nest-Temperatursensor.
Google Nest Learning Thermostat 4. Generation im Überblick
- Produkt: Google Nest Learning Thermostat 4. Generation
- Hersteller: Nest (Google)
- Kategorie: Smart-Home-Thermostat
- Display: 60 Prozent größer als beim Vorgänger
- Kompatibilität: 24-Volt-Heiz- und Kühlsysteme
- Temperatursensor: 1 Stück im Lieferumfang
- Leitungsverbinder: 12 Stück
- Zielgruppe: Haushalte mit automatischer Heizplanung
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