TradingView, Chartsoftware

Volumenbalken und Profile machen AktivitÀt im Chart sichtbar

Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 12:50 Uhr | trading-house.net, AD HOC NEWS
Volumenbalken beantworten die Frage nach dem Zeitpunkt hoher AktivitĂ€t, das Volumenprofil nach deren Preisniveau. Das LernstĂŒck erklĂ€rt Grenzen und zeigt, wie ein kostenfreies TradingView-Abo bei trading-house die Analyse unterstĂŒtzt.

Volumen zeigt AktivitÀt im Chart

  • Volumenbalken zeigen, wann innerhalb der gewĂ€hlten Zeiteinheiten besonders viel gehandelt wurde.
  • Ein Volumenprofil ordnet die AktivitĂ€t den Preisniveaus zu und macht POC sowie Value Area sichtbar.
  • Die Aussagekraft hĂ€ngt von Datenquelle, Zeitraum und Marktsituation ab und ersetzt keine eigene PrĂŒfung.
  • Kunden können TradingView kostenfrei testen und als Kunde kostenfrei erhalten.
TradingView, Chartsoftware, Charting, trading-house.net, Volumenanalyse, Volumenbalken, Volumenprofil - Bild: THN

Am Bildschirm liegen Kurschart, Volumenfenster und ein gesetzter Alarm bereits nebeneinander, doch die Balken unter dem Kurs wirken zunĂ€chst wie eine zweite Preiskurve. Dieses LernstĂŒck zeigt Einsteigern, wie Volumen im Chart gelesen wird und welche Frage die jeweilige Darstellung beantwortet. TradingView verbindet dafĂŒr Chart, Zeichenwerkzeuge, Indikatoren und Alarme in einem Arbeitsbereich. Entscheidend bleibt, aus AktivitĂ€t keine automatische Handlungsanweisung abzuleiten.

Was Volumenbalken verraten

Ein Volumenbalken fasst zusammen, wie viel in einer gewĂ€hlten Kerze gehandelt wurde. Im Minutenchart bezieht er sich auf diese Minute, im Stundenchart auf diese Stunde und im Tageschart auf den jeweiligen Handelstag. Ein hoher Balken steht zunĂ€chst nur fĂŒr eine hohe gemeldete AktivitĂ€t; er zeigt nicht automatisch, ob KĂ€ufer oder VerkĂ€ufer die Bewegung dauerhaft bestimmen.

FĂŒr die Einordnung hilft der Vergleich mit den benachbarten Balken und mit der Kerze selbst. Steigt der Kurs mit deutlich höherem Volumen, war die Beteiligung grĂ¶ĂŸer als zuvor. FĂ€llt der Kurs bei hohem Volumen, ist ebenfalls viel umgesetzt worden, aber die Richtung allein beweist noch keine Fortsetzung. Ein niedriger Balken kann auf geringe Beteiligung hinweisen, muss aber auch zu einer ruhigen Handelsphase oder einer anderen Zeiteinheit passen.

Das Profil dreht die Perspektive

Das Volumenprofil beantwortet nicht die Frage "Wann wurde gehandelt?", sondern "Auf welchen Preisniveaus wurde gehandelt?". Es erscheint als horizontales Histogramm am Chart und ordnet die gemeldete AktivitÀt einem ausgewÀhlten Bereich zu. Breite Abschnitte markieren Preiszonen mit mehr AktivitÀt, schmale Abschnitte solche mit weniger AktivitÀt innerhalb dieses Profils.

Der Point of Control, kurz POC, ist das Preisniveau mit dem höchsten erfassten Volumen im gewĂ€hlten Bereich. Die Value Area bezeichnet eine definierte Spanne um den POC, hĂ€ufig wird dafĂŒr beispielhaft ein Anteil von rund 70 Prozent verwendet; ihre obere und untere Grenze heißen VAH und VAL. Diese Marken sind Beobachtungszonen, keine festen Barrieren: Ein RĂŒcklauf kann dort reagieren, durchlaufen oder ohne erkennbare Reaktion bleiben.

Ein sinnvoller Lernschritt besteht darin, zuerst den Zeitraum festzulegen, dann POC, VAH und VAL zu markieren und erst danach den Kursverlauf zu betrachten. So wird vermieden, dass das Profil nachtrĂ€glich nur an eine gewĂŒnschte Deutung angepasst wird. In TradingView lassen sich solche Bereiche mit Zeichenwerkzeugen hervorheben und mit einem Alarm verbinden, der lediglich auf eine AnnĂ€herung aufmerksam macht.

Grenzen der Volumenanalyse

Volumen ist immer von der verfĂŒgbaren Datenquelle, der Aggregation und der gewĂ€hlten Periodeneinteilung abhĂ€ngig. Je nach Markt werden tatsĂ€chlich gehandelte StĂŒcke oder Kontrakte erfasst, in anderen FĂ€llen kann ein AktivitĂ€tsmaß auf PreisĂ€nderungen beruhen. Auch das Profil verĂ€ndert sich, wenn der untersuchte Zeitraum, die Anzahl der Preiszeilen oder die Zeiteinheit geĂ€ndert wird.

Ein hoher Balken verrĂ€t nicht den exakten Ablauf innerhalb der Kerze und ein Profil zeigt keine offenen Positionen, keine kĂŒnftigen Orders und keine sichere Reaktion an einer Zone. Nachrichten, Handelszeiten, Trend, LiquiditĂ€t und grĂ¶ĂŸere Zeiteinheiten können die Interpretation verĂ€ndern. CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich, weshalb Risikobegrenzung und das Üben im Demokonto zum Lerninhalt gehören sollten.

Mehr Raum fĂŒr Volumenprofile

FĂŒr diese Arbeitsweise genĂŒgt zunĂ€chst ein ĂŒbersichtliches Layout: Kurschart oben, Volumenbalken darunter und das Profil seitlich oder im Kursbereich. Eine Watchlist kann mehrere MĂ€rkte fĂŒr denselben PrĂŒfablauf sammeln, wĂ€hrend der Screener nach Kriterien fĂŒr eine erste Auswahl filtert. Replay eignet sich, um die Entwicklung eines Profils und die Reaktion an seinen Zonen nachtrĂ€glich zu beobachten, ohne das Ergebnis vorab zu kennen.

Die Gratisversion und ein kostenpflichtiges Abo unterscheiden sich ĂŒblicherweise durch mehr Charts in einem Layout, mehr gleichzeitig nutzbare Indikatoren, zusĂ€tzliche Alarme und weitere Zeiteinheiten beziehungsweise Datenmöglichkeiten. Mehr Anzeigeelemente schaffen allerdings nicht automatisch mehr Klarheit. Einsteiger sollten nur jene Werkzeuge aktivieren, deren Aussage in einem kurzen Satz erklĂ€rbar ist.

Volumenanalyse im TradingView-Angebot

Kunden der trading-house.net AG können TradingView kostenfrei testen und ein TradingView-Abo ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum kostenfrei erhalten. Welches Abo kostenfrei bereitgestellt wird, erfĂ€hrt der Kunde vom Kundenberater. Gerade fĂŒr das beschriebene Layout kann dieser Zugang interessant sein, wenn Volumenbalken, Volumenprofil, mehrere Zeiteinheiten und Alarme miteinander verglichen werden sollen. Informationen zum Zugang bietet TradingView kostenfrei bei trading-house.

Der Handel mit TradingView lĂ€uft ĂŒber ein Handelskonto bei einem Partner-Broker der trading-house.net AG. Der Zugang erfolgt ĂŒber die Angebotsseite oder telefonisch unter +49 30 5900 9110. TradingView ist eine der meistgenutzten Chart- und Analyseplattformen weltweit, doch auch ein erweitertes Abo nimmt keine Auswahl, PrĂŒfung oder Risikoentscheidung ab.

AktivitÀt bleibt ein Hinweis

Volumenbalken liefern den Zeitbezug, das Volumenprofil den Preisbezug. Wer beide Ansichten mit einem klar begrenzten Zeitraum, wenigen Markierungen und einem Alarm zur Beobachtung kombiniert, kann Charts strukturierter lesen. Ein kostenfreies TradingView-Abo ist dafĂŒr besonders dann sinnvoll, wenn mehr Layouts, Indikatoren, Alarme oder Zeiteinheiten benötigt werden; Voraussetzung bleiben ein Kundenstatus bei trading-house.net AG und eine eigene, nachvollziehbare Methode.

TradingView kostenfrei testen und als Kunde kostenfrei erhalten

Hinweis: Das TradingView-Angebot ist ein Angebot der trading-house.net AG fĂŒr ihre Kunden; der Handel erfolgt ĂŒber ein Handelskonto bei einem Partner-Broker. TradingView ist ein eigenstĂ€ndiges Unternehmen. CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56 Prozent und 82,08 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit den Partner-Brokern der trading-house.net AG. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals fĂŒhren.

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