Rechenzentrum Augsburg: Bau fĂŒr mehr als 4.000 Quadratmeter gestartet
Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 10:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Mit den Bauarbeiten fĂŒr das neue Rechenzentrum der UniversitĂ€t Augsburg hat am 23. September 2026 ein zentrales infrastrukturelles Vorhaben fĂŒr den Hochschulstandort begonnen. Nach Angaben des Staatlichen Bauamts Augsburg und des Freistaats Bayern entsteht das Projekt an der Ecke Forschungsallee und Karl-Drais-StraĂe im Augsburger Innovationspark.
Geplant ist ein zweigeschossiges GebĂ€ude, das kĂŒnftig eine FlĂ€che von mehr als 4.000 Quadratmetern umfassen wird, um den gestiegenen Anforderungen an die universitĂ€re IT-Infrastruktur gerecht zu werden.
Moderne TechnikflÀchen und Campus-Vernetzung
Der architektonische Entwurf fĂŒr das neue GebĂ€ude stammt von dem BĂŒro KEC Architekten Berlin. Die UniversitĂ€t Augsburg sieht in dem Neubau ein breit gefĂ€chertes Raumprogramm vor, das weit ĂŒber reine ServerkapazitĂ€ten hinausgeht.
Neben spezialisierten Server-, Netzwerk- und TechnikrĂ€umen sind unter anderem ein zentrales Beratungszentrum, moderne MultimediarĂ€ume sowie flexibel nutzbare ArbeitsflĂ€chen fĂŒr Studierende und zeitgemĂ€Ăe BĂŒros fĂŒr das Personal vorgesehen.
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Ein wesentlicher Bestandteil der baulichen Planung ist zudem die infrastrukturelle Integration in das bestehende Hochschulnetz. Wie aus den Planungen der UniversitĂ€t Augsburg hervorgeht, soll eine ringförmige Leitungsverbindung geschaffen werden, die den Neubau im Innovationspark direkt mit dem Stammcampus und dem Medizin-Campus zusammenschlieĂt. Auf diese Weise wird eine ausfallsichere und hoch performante Verbindung der dezentralen Einrichtungen gewĂ€hrleistet.
Ablösung des BestandsgebÀudes im Rahmen der Hightech-Agenda
Die Errichtung des neuen Rechenzentrums markiert einen grundlegenden Modernisierungsschritt fĂŒr die UniversitĂ€t Augsburg. Das derzeit noch genutzte Rechenzentrum am Stammcampus stammt aus dem Jahr 1989 und stöĂt sowohl technisch als auch rĂ€umlich an seine Grenzen. Sobald der Neubau fertiggestellt und in Betrieb genommen ist, plant die Hochschule als Folgeschritt eine umfassende Sanierung des BestandsgebĂ€udes auf dem Stammcampus.
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Das gesamte Bauprojekt ist nach Angaben des Freistaats Bayern Teil der bayerischen Hightech-Agenda, die gezielte Investitionen in digitale Zukunftstechnologien und Spitzenforschung vorsieht.
Zu den Rahmenbedingungen des Vorhabens gibt es allerdings noch offene Punkte: Nach Angaben des Staatlichen Bauamts Augsburg wurden bislang weder Angaben zu den anfallenden Baukosten noch ein konkreter Fertigstellungstermin fĂŒr das zweigeschossige GroĂprojekt im Innovationspark genannt.
