Rheinland-pfÀlzische, MinisterprÀsident

Rheinland-pfÀlzische MinisterprÀsident rechnet nicht mit höherer Sektsteuer

Veröffentlicht am: 18.10.2026 um 12:03 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der rheinland-pfÀlzische MinisterprÀsident und CDU-Chef Gordon Schnieder geht davon aus, dass die diskutierte Steuererhöhung auf Schaumwein nicht kommt.

"DafĂŒr setze ich mich auch weiter ausdrĂŒcklich ein", sagte Schnieder im GesprĂ€ch mit der Deutschen Presse-Agentur. "Sie war auch nie vereinbart und die Branche leidet auch ungemein."

Die Steuer sei 1902 von Kaiser Wilhelm II. zur Finanzierung der Kriegsmarine eingefĂŒhrt worden und werde dafĂŒr jedenfalls nicht mehr gebraucht, sagte Schnieder.

"Der Ertrag wĂ€re gering, der Schaden umso grĂ¶ĂŸer", sagte die fĂŒr Weinbau zustĂ€ndige Ministerin Christine Schneider (CDU). Sie befĂŒrchte einen weiteren DĂ€mpfer fĂŒr die kriselnde Weinwirtschaft.

Die erwarteten möglichen Zusatzeinnahmen in einem zweistelligen Millionenbereich seien Peanuts in einem Haushalt von mehr als 550 Milliarden Euro Einnahmen. Die Steuer wĂŒrde zudem die Absatzkrise weiter verschĂ€rfen.

Bei einer Flasche Sekt (0,75 Liter) wĂŒrde die Steuer um 20 Prozent von 1,02 Euro auf rund 1,22 Euro steigen, rechnet der Bundesverband Wein, Sekt Spirituosen vor, der die Erhöhung ebenfalls ablehnt.

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