Schweißsicherheit: BGHM-Tagung am 22. September in Schierke
02.06.2026 - 09:18:38 | boerse-global.deAm 22. September 2026 lädt die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) nach Schierke ein. Die Fachtagung widmet sich einem brisanten Thema: dem Schutz vor gesundheitsgefährdenden Schweißrauchen und den Sicherheitsanforderungen moderner Lasertechnik.
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Gefahrenstoffmanagement am Arbeitsplatz
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen konkrete Maßnahmen zur Reduzierung von Schweißrauchen. Die BGHM informiert über technische Lösungen, mit denen Betriebe die Belastung ihrer Mitarbeiter senken können. Ein weiterer Schwerpunkt: die Sicherheitsvorschriften für das handgeführte Laserstrahlschweißen. Diese Technologie gewinnt in der Industrie zunehmend an Bedeutung – und erfordert spezielle Schutzmaßnahmen sowie eine fundierte Schulung der Bediener.
Pflichtfortbildung für Sicherheitsfachkräfte
Die Tagung ist als anerkannte Weiterbildung nach deutschem Recht konzipiert. Sie erfüllt die Anforderungen für Fachkräfte für Arbeitssicherheit gemäß §5 Absatz 3 des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG). Auch Unternehmer, die ihre Qualifikation nach DGUV Vorschrift 2 nachweisen müssen, sind angesprochen.
Die Teilnahme ist für berechtigte Sicherheitsexperten und Betriebsinhaber kostenlos. Anmeldeschluss ist der 8. September 2026.
Gerade bei komplexen Tätigkeiten wie dem Schweißen machen viele Unternehmen unbewusst Fehler bei der Dokumentation ihrer Sicherheitsmaßnahmen. Ein spezialisierter Report deckt die häufigsten Irrtümer auf und zeigt Sifas, wie sie Gefährdungsbeurteilungen effizient und behördenkonform umsetzen. Gratis-Report: Die 7 häufigsten GBU-Irrtümer vermeiden
Gefahrstoffmanagement im weiteren Kontext
Der Fokus auf Schweißsicherheit ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Verbesserung des Gefahrstoffmanagements in Deutschland. Erst Ende Mai absolvierten Einsatzkräfte in Bad Kreuznach eine spezielle Ausbildung für Chemikalienschutzanzüge. Mehrere Feuerwehren der Region qualifizierten sich dort für Gefahrstoffeinsätze.
Auch in der Industrie zeigt sich der Trend: Im Bereich der chemischen Zusatzstoffe setzen Hersteller zunehmend auf staubfreie Granulate, etwa bei Antimontrioxid-Masterbatches. Diese Produkte mit bis zu 90 Prozent Wirkstoffgehalt reduzieren Emissionen und Hautkontakt in der Produktion. Die Einhaltung der REACH- und RoHS-Standards hilft Unternehmen aus der Kunststoff-, Elektronik- und Automobilbranche, Sicherheits- und Umweltauflagen zu erfüllen.
Digitalisierung als Sicherheitsfaktor
Die Zukunft der Arbeitssicherheit wird auch digital. Die ZVO-Oberflächentage am 17. September 2026 in Karlsruhe widmen sich der Frage, wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung industrielle Prozesse optimieren können – insbesondere beim Umgang mit Elektrolyten und Beschichtungen, die oft komplexe chemische Wechselwirkungen aufweisen.
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