Kriegsbeginn, Rheinmetall-Kurs

Seit Kriegsbeginn: Rheinmetall-Kurs hat sich verzehnfacht

Veröffentlicht: 26.02.2025 um 12:28 Uhr, dpa.de

Waffenfirmen? Hatten lange kein gutes Image. Inzwischen hat sich das aus Sicht vieler Menschen geändert: Waffen sind nötig zur Verteidigung. Äußerst beliebt sind Rüstungsfirmen an der Börse.

  • Deutz-Fahnen im Wind - über ihnen am Himmel fliegen bald vielleicht Drohnen, die Komponenten aus firmeneigener Produktion enthalten. - Bild: Henning Kaiser/dpa
    Deutz-Fahnen im Wind - über ihnen am Himmel fliegen bald vielleicht Drohnen, die Komponenten aus firmeneigener Produktion enthalten. - Bild: Henning Kaiser/dpa
  • Eine Puppe mit einem Gewehr und der Kampfausrüstung «Gladus» des Rüstungskonzerns Rheinmetall steht auf der Nürnberger Waffenmesse Enforce-Tac. - Bild: Daniel Karmann/dpa
    Eine Puppe mit einem Gewehr und der Kampfausrüstung «Gladus» des Rüstungskonzerns Rheinmetall steht auf der Nürnberger Waffenmesse Enforce-Tac. - Bild: Daniel Karmann/dpa
  • Das Flugabwehrsystem Boxer Skyranger 30 von Rheinmetall.  - Bild: Sebastian Gollnow/dpa
    Das Flugabwehrsystem Boxer Skyranger 30 von Rheinmetall. - Bild: Sebastian Gollnow/dpa
  • Auf einer Messe wird eine Puppe ausgestellt, die die Rheinmetall-Gladius-Kampfausrüstung von Rheinmetall trägt. - Bild: Daniel Karmann/dpa
    Auf einer Messe wird eine Puppe ausgestellt, die die Rheinmetall-Gladius-Kampfausrüstung von Rheinmetall trägt. - Bild: Daniel Karmann/dpa
  • Rheinmetall-Logo auf einem Militärfahrzeug - die Nachfrage nach den Rüstungsgütern des Düsseldorfer Unternehmens ist stark gestiegen. - Bild: Daniel Karmann/dpa
    Rheinmetall-Logo auf einem Militärfahrzeug - die Nachfrage nach den Rüstungsgütern des Düsseldorfer Unternehmens ist stark gestiegen. - Bild: Daniel Karmann/dpa
Deutz-Fahnen im Wind - über ihnen am Himmel fliegen bald vielleicht Drohnen, die Komponenten aus firmeneigener Produktion enthalten. - Bild: Henning Kaiser/dpa Eine Puppe mit einem Gewehr und der Kampfausrüstung «Gladus» des Rüstungskonzerns Rheinmetall steht auf der Nürnberger Waffenmesse Enforce-Tac. - Bild: Daniel Karmann/dpa Das Flugabwehrsystem Boxer Skyranger 30 von Rheinmetall.  - Bild: Sebastian Gollnow/dpa Auf einer Messe wird eine Puppe ausgestellt, die die Rheinmetall-Gladius-Kampfausrüstung von Rheinmetall trägt. - Bild: Daniel Karmann/dpa Rheinmetall-Logo auf einem Militärfahrzeug - die Nachfrage nach den Rüstungsgütern des Düsseldorfer Unternehmens ist stark gestiegen. - Bild: Daniel Karmann/dpa

Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall hat seinen Aktienkurs seit Beginn des Ukraine-Krieges verzehnfacht. War ein Anteilsschein der Waffenschmiede am 23. Februar 2022 noch 96,8 Euro wert, so wurde das Papier Mittwochmittag im Xetra-Handel für 968 Euro gehandelt. Rheinmetall stellt Panzer, Militär-Lastwagen, Artillerie, Flugabwehr-Geschütze und Munition her - also Rüstungsgüter, die im Ukraine-Krieg dringend gebraucht werden. 

Das Unternehmen liefert Waffen an das von Russland angegriffene Land, außerdem profitiert es von der gestiegenen Nachfrage von Nato-Staaten, die sich von Russland bedroht fühlen und deshalb mehr in die Verteidigung investieren. Auch Infanterie-Kampfausrüstungen mit Digitalkomponenten gehören zum Produktportfolio der Düsseldorfer Firma, die ihr größtes Werk im niedersächsischen Unterlüß hat.

Der steile Wachstumskurs lässt sich vor allem an den vollen Auftragsbüchern erkennen: Das «Backlog», das neben dem Auftragsbestand auch die erwarteten Abrufe aus langfristig laufenden Rahmenverträgen und Potenziale in anderen Geschäften umfasst, lag Ende 2021 bei 24,5 Milliarden Euro. Im Herbst 2024 waren es schon knapp 52 Milliarden, Tendenz weiter steigend. Mitte März stellt Rheinmetall seine Jahreszahlen für 2024 vor. Auch Firmen wie Hensoldt und Renk, die ebenfalls ein starkes Rüstungsgeschäft haben, sind auf dem Börsenparkett gefragt.

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