Stromversorger warnen vor weiteren AusfÀllen in Kiew
Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 07:48 Uhr | dpa, AD HOC NEWSWie der private Energieversorger DTEK auf Telegram mitteilte, wurden in der Nacht sowohl eine eigene Anlage sowie Umspannwerke des anderen Versorgers Ukrenergo beschĂ€digt. Ăber beide Anlagen wird Strom in die ukrainische Hauptstadt Kiew sowie umliegende zentrale Regionen geliefert.
Zwar seien Reparaturtrupps an der Arbeit, doch könne jeder neue Luftalarm die Reparaturen verzögern. DTEK warnte die Verbraucher: "Die Stromversorgungslage kann sich sogar mehrmals pro Stunde Àndern."
In Kiew sorgten die russischen Angriffe in der Nacht nach Angaben von BĂŒrgermeister Vitali Klitschko auch fĂŒr Probleme bei der Versorgung mit FernwĂ€rme und Wasser. In der Gebietshauptstadt Tschernihiw nördlich von Kiew fĂŒhrte der russische Angriff zu einem völligen Stromausfall.
Die Ukraine verteidigt sich seit Februar 2022 gegen eine groĂangelegte russische Invasion. Das russische MilitĂ€r greift im Herbst und Winter bevorzugt Energieanlagen in der Ukraine an, um die Zivilbevölkerung unter Druck zu setzen.
Stromausfall auch in besetzten Gebieten
Auch in den von Russland besetzten Gebieten im Osten der Ukraine fiel am Abend der Strom aus. Wie die von Moskau installierten Regionalbehörden mitteilten, blieben ĂŒber 300.000 Abnehmer in der Region Luhansk im Donbass nach einem ukrainischen Angriff ohne Strom. Auch dort rĂŒckten Reparaturtrupps aus, berichtete die Staatsagentur Tass weiter.
