Vereint stĂ€rker: Die Stuttgarter und die SDK prĂŒfen Zusammenschluss
22.10.2024 - 15:39:36 | presseportal.deBeide Versicherungsgruppen verfĂŒgen ĂŒber signifikante Gemeinsamkeiten und zugleich ĂŒber wertvolle, sich optimal ergĂ€nzende Unterschiede. Dies ergibt in Summe eine herausragende Kombination, die die SDK und Die Stuttgarter zusammenfĂŒhrt. Vereint entsteht eine stĂ€rkere Versicherungsgruppe mit Fokus auf das Kranken-, Leben- und UnfallgeschĂ€ft mit rund 1.600 Mitarbeitenden, ĂŒber 1,8 Milliarden Euro gebuchten BruttobeitrĂ€gen, rund 1,94 Millionen Versicherungsnehmerinnen und -nehmern sowie einer Bilanzsumme von ĂŒber 18 Milliarden Euro.
"GroĂe Ăbereinstimmungen tragen die Idee eines Zusammenschlusses: Wir sind jeweils Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, verfĂŒgen ĂŒber vergleichbare Kennzahlen im Bereich BilanzgröĂe, BruttobeitrĂ€ge sowie Kapitalanlage. Zudem stehen die Menschen als Mitglieder und Mitarbeitende im Mittelpunkt unserer beiden Missionen und Empathie sowie Nahbarkeit gegenĂŒber Vertriebspartnerinnen und -partnern sowie Kundinnen und Kunden sind zentrale Merkmale beider Gesellschaften", erklĂ€ren die beiden Vorstandschefs, Dr. Ulrich Mitzlaff (SDK) und Dr. Guido Bader (Stuttgarter), die BeweggrĂŒnde. Und ferner: "Gleichzeitig sind wir in bedeutsamen Aspekten unterschiedlich: Die Stuttgarter ist auf das Leben- und UnfallgeschĂ€ft fokussiert, die SDK auf die Krankenversicherung. Die Stuttgarter vertreibt ĂŒber Versicherungsmakler und Mehrfirmenvertreter, die SDK bedient einen Vertriebswegemix aus AusschlieĂlichkeit, Banken, freien Vermittlern und Direktvertrieb. Vereint ergĂ€nzen sich diese unterschiedlichen StĂ€rken zu einem enormen Potenzial."
Komplettierter, spezialisierter Personenversicherer als Zielsetzung
Durch den Zusammenschluss der beiden Gruppen könnte ein komplettierter und zugleich spezialisierter Personenversicherer mit einem stark diversifizierten und deutschlandweit aufgestellten Vertriebswegemix entstehen. Die VorstĂ€nde beider Gruppen sind von starken Impulsen und Effekten in allen Bereichen ĂŒberzeugt. Vereint entstĂŒnde ein gröĂeres Wachstumspotenzial durch die komplementĂ€ren Vertriebswege sowie Produktsparten. Vereint böten sich stĂ€rkere Synergien bei Personalgewinnung und -entwicklung, bei Produkt- und Technologieinnovationen sowie IT-Investitionen. Vereint ergĂ€be sich eine StĂ€rkung gegenĂŒber volatilen Rahmenbedingungen und fĂŒr die Umsetzung regulatorischer Anforderungen.
Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit als Dach der neuen Gruppe
Die AufsichtsrĂ€te sowohl der Stuttgarter als auch der SDK haben in ihren letzten Sitzungen die erforderlichen BeschlĂŒsse gefasst, um den Zusammenschluss nun nĂ€her zu prĂŒfen und Entscheidungen der Organe der beteiligten Unternehmen vorzubereiten. Der weitere Plan sieht vor, die Mitglieder- bzw. Abgeordnetenversammlungen der SDK sowie der Stuttgarter Mitte des kommenden Jahres um die notwendigen BeschlĂŒsse fĂŒr eine schrittweise Integration der Gesellschaften in eine gemeinsame Gruppe zu bitten. Im Zielbild sollen Vorstandsgremien in Personalunion der Vorstandsmitglieder der beiden Gruppen sowie integrierte Aufsichtsgremien unter dem Dach eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit gebildet werden.
Es gibt keine Bestrebungen, ArbeitsplÀtze abzubauen
Beide Vorstandschefs betonen deutlich, dass die maĂgeblichen GrĂŒnde fĂŒr den eventuellen Zusammenschluss das resultierende Wachstumspotenzial, die wachsende Investitionskraft sowie die VerdĂŒnnung regulatorischer Kosten seien. Es sei daher definitiv nicht das Ziel, ArbeitsplĂ€tze abzubauen, sondern vielmehr der Erhalt der Belegschaften. Der FachkrĂ€ftemangel und die Wettbewerbssituation werden den Mitarbeitenden beider HĂ€user erweiterte Entwicklungsmöglichkeiten bieten, durch Automatisierung und Digitalisierung freiwerdende Ressourcen sollen fĂŒr Serviceinnovationen und Wachstumsinitiativen eingesetzt werden. Sowohl die beiden heutigen Standorte der Hauptverwaltungen in Stuttgart sowie Fellbach als auch die Landes- sowie Vertriebsdirektionen wĂŒrden erhalten bleiben. Die Ratio eines Zusammenschlusses sowie alle weiteren Schritte und auch das kulturelle Zusammenwachsen der Belegschaften werden unter starker Einbeziehung und Partizipation der Arbeitnehmervertretungen beider HĂ€user sowie der Mitarbeitenden in den kommenden Monaten entwickelt und Befassungen der dazu berufenen Organe und Gremien vorangetrieben.
Anmerkung: Das Vorhaben befindet sich aktuell im Stadium von VorĂŒberlegungen und AbsichtserklĂ€rungen. Die PrĂŒfung des möglichen Zusammenschlusses zwischen der Stuttgarter Versicherungsgruppe und der SDK Gruppe sowie daraus resultierender weiterer etwaiger Planungen steht unter dem Vorbehalt der erforderlichen Unterrichtungen, Beratungen, Verhandlungen, Vereinbarungen sowie Zustimmungen der erforderlichen Gremien und Organe (insbesondere Abgeordneten- bzw. Vertreterversammlungen, AufsichtsrĂ€ten, VorstĂ€nden, Betriebsratsgremien, Sprecherausschuss). Im Falle eines positiven Ausgangs der PrĂŒfung des möglichen Zusammenschlusses zwischen der Stuttgarter Versicherungsgruppe und der SDK Gruppe steht dieser neben den vorgenannten Vorbehalten ferner unter dem Vorbehalt etwaig erforderlicher Genehmigungen der zustĂ€ndigen Versicherungsaufsichts- und (Kartell-)Behörden sowie den erforderlichen Mitwirkungen/Eintragungen zustĂ€ndiger Behörden/Gerichte/Register.
Wichtige Kennzahlen im Ăberblick:
Stuttgarter Versicherungsgruppe (Werte 2023)
SDK Versicherungsgruppe (Werte 2023)
Pressekontakt:
SDK Unternehmenskommunikation
Karin Ebinger
Tel.: 0160 / 93477970
Die Stuttgarter Unternehmenskommunikation
Marco Cianci
Tel: 0711 / 665 - 1471
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