IAA, Ausrufezeichen

VW will auf IAA ein Ausrufezeichen setzen

04.09.2025 - 14:56:25 | dts-nachrichtenagentur.de

Trotz hartem Wettbewerbs und zahlreicher Krisen sieht Volkswagen-Chef Oliver Blume die deutsche Autoindustrie auf einem guten Weg zurĂŒck zu alter StĂ€rke.

VW-Werk (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Lange sei bezweifelt worden, dass die Branche den Umbau bewĂ€ltigen könne, sagte Blume der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagsausgabe) vor Beginn der IAA in MĂŒnchen. "Ich denke, ich kann auch fĂŒr meine Kollegen sprechen, wenn ich sage: Wir deutschen Hersteller wollen und werden ein Ausrufezeichen setzen." VW werde auf der IAA tĂ€glich Innovationen vorstellen - von Batterie ĂŒber Software und autonomes Fahren bis zu schnellerem Laden. Zugleich mahnt Blume, das Tempo der Konzern-Restrukturierung nicht zu drosseln, auch wegen der US-Zölle.

"Wichtig ist: Die Zölle bleiben wohl RealitĂ€t und auch die Restrukturierungsausgaben sind nicht morgen weg. Deswegen dĂŒrfen und werden wir jetzt nicht nachlassen in der Kostenarbeit und der Investitionsdisziplin." Das im Dezember beschlossene Sparprogramm komme voran, sagte Markenchef Thomas SchĂ€fer der FAZ: "Wir haben die Fabrikkosten, also die Aufwendungen, die direkt und indirekt fĂŒr die Produktion unserer Autos anfallen, an den deutschen Standorten schon um mehr als 20 Prozent gesenkt." Der Stellenabbau verlaufe planmĂ€ĂŸig. VW baue auch BĂŒrokratie ab und habe die Zahl der Abstimmungsgremien um 30 Prozent verringert. ZusĂ€tzliche Einsparungen bringe die enge Zusammenarbeit der Volumenmarken, etwa bei der neuen elektrischen Kleinwagenfamilie von VW, Skoda und Seat/Cupra mit geplanter Produktion in Spanien: "So erreichen wir Kostenvorteile von mindestens 600 Millionen Euro ĂŒber die Laufzeit, in etwa so viel, wie wir vor einigen Jahren auch durch die gemeinsame Entwicklung des VW Passat und des Skoda Superb erreicht haben."

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