Trotz Klimadebatte: Zahl der FluggÀste auf Allzeithoch
Veröffentlicht am: 18.02.2020 um 08:31 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, konnten die 24 gröĂten VerkehrsflughĂ€fen eine Steigerung der Passagierzahlen um 1,5 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr verzeichnen. Mit 124,4 Millionen Passagieren, nutzten so viele Menschen das Flugzeug als Verkehrsmittel wie nie zuvor. Allerdings zeichnet sich eine AbschwĂ€chung der Wachstumsraten gegenĂŒber den Vorjahren ab. Im Jahr 2018 war das Passagieraufkommen noch um 4,2 Prozent gestiegen. Damit konnten die deutschen VerkehrsflughĂ€fen seit dem Jahr 2009 ein Plus von 37 Prozent verzeichnen. In absoluten Zahlen bedeutet dies ein Zuwachs von 33,6 Millionen FluggĂ€sten in zehn Jahren. Das konstante Wachstum des Verkehrsaufkommens ist vor allem auf die AuslandsflĂŒge zurĂŒckzufĂŒhren. Diese konnten um 50,8 Prozent gegenĂŒber den Zahlen von 2009 zulegen. Bei den InlandflĂŒgen macht sich die Konkurrenz durch den Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn bemerkbar, die offensichtlich zu einer Abwanderung der Passagiere auf die Schiene gefĂŒhrt hat. GegenĂŒber dem Jahr 2009 verzeichnen die InlandsflĂŒge ein Minus von 2,1 Prozent. Der negative Gesamttrend im InlandsgeschĂ€ft bestĂ€tigte sich im Jahr 2019. Im letzten Jahr nutzten noch 23,1 Millionen FluggĂ€ste die Inlandsangebote, was einem RĂŒckgang von 1,8 Millionen entspricht.
Bei den Auslandszielen, die von insgesamt 101,3 Millionen Passagieren angesteuert wurden, legten bei den auĂereuropĂ€ischen FlĂŒgen vor allem Destinationen in den USA und Kanada zu (5 Prozent), gefolgt von Afrika (2,8 Prozent) und Asien (1 Prozent). Im europĂ€ischen Kontext konnte die TĂŒrkei mit 10,4 Prozent die höchste Wachstumsrate aufweisen. Insgesamt nutzten 8,2 Millionen FluggĂ€ste die Verbindungen in die TĂŒrkei. Im Gegensatz zum Passagieraufkommen, sank das Gesamtvolumen an Luftfracht an deutschen VerkehrsflughĂ€fen deutlich. Im Jahr 2019 wurden 4,7 Millionen Tonnen transportiert, ein Minus von 3,3 Prozent.
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