Uran, Wiedergeburt

Uran – Die Wiedergeburt der Atomkraft

Published on 09/09/2009 at 09:00 | Editorial responsibility: Rafael Müller, Editor-in-Chief AD HOC NEWS

Wussten Sie schon, dass man im ersten Betriebsjahr die doppelte Uranmenge als sonst benötigt, um einen Atomreaktor auf volle Leistung zu bringen? Weltweit gibt es 441 Atomkraftwerke, 180 werden derzeit neu gebaut oder sind in Planung. Darüber hinaus gibt es Überlegungen für 280 weitere Kernkraftwerke.

Vor allem Indien und China setzen auf die „saubere“ Atomkraft, um einerseits den steigenden Energiehunger ihrer Bevölkerung zu befriedigen und andererseits Klimaschutzziele zu erreichen, was mit Kohlekraftwerken - wie bisher - unmöglich wäre. Regenerative Energien sind zwar gut genug, um sogenannte Spitzenlasten auszugleichen, aber die Grundlast wird idealerweise von Atomkraftwerken getragen. Es gibt trotz gewisser Risiken einfach keine bessere Alternative.

Die Urannachfrage übersteigt schon seit längerem das Produktionsangebot. Die Lücke wird bisher vom sogenannten sekundären Uranmarkt geschlossen. Dabei geht es um das Recycling von Atomsprengköpfen für die zivile Nutzung in Kraftwerken. Die diesbezüglichen Verträge zwischen Russland und den USA laufen aber im Jahre 2013 aus. Eine Verlängerung erscheint beim heutigen Stand der Dinge wenig wahrscheinlich, da Russland danach nur noch seinen Eigenbedarf decken möchte. Damit würden rund 9.000 Tonnen Uran pro Jahr am Markt fehlen.

Und die Urannachfrage wächst kontinuierlich und dürfte bis zum Jahre 2030 um rund 1,6 Prozent pro Jahr ansteigen. Ein Uranlieferengpass dürfte Experten zufolge aber schon in den nächsten zwei Jahren anstehen.
Derzeit dümpelt der Uran-Spotpreis in einem illiquiden Markt bei 46 USD pro Pfund herum. Nichtsdestotrotz hält sich der langfristige Preis bei 65 USD. Experten erwarten, dass sich der Spot-Preis im Herbst wieder dem langfristigen Preis annähern wird, sobald mehr Liquidität in den Markt fließt. Interessierte Investoren sollten sich deswegen nicht vom Spot-Preis irritieren lassen. Die Zukunftsaussichten für Uran sind nach wie vor hervorragend. 138 USD pro Pfund wird man mittelfristig wohl nicht wiedersehen, aber 70-90 USD sind mehr als realistisch.

Es gibt leider nur wenige Möglichkeiten von steigenden Urannotierungen zu profitieren. Neben dem Investment in Zertifikaten stehen hauptsächlich die Big Player á la Cameco und Uranium One zur Auswahl. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Uranexplorationsunternehmen, die mehrheitlich finanziell schwach auf der Brust sind. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel: Aktiengesellschaften mit fortgeschrittenen Projekten, die in den nächsten Jahren in Produktion gehen könnten. Genau diese Gesellschaften sind die perfekten Übernahmekandidaten und stehen bei etlichen Parteien ganz oben auf der Agenda!

China hat bereits unverblümt angekündigt, ausländische Uranvorkommen zu kaufen, da die eigenen Ressourcen in diesem Sektor beschränkt sind. Und auch die Big Player suchen offensiv nach Akquisitionsmöglichkeiten. Wir haben für Sie ein extrem aussichtsreiches Unternehmen analysiert, das über eine starke Kriegskasse verfügt und der nächste Uranproduzent in den USA werden dürfte. Gut informierten Quellen zufolge könnte hier noch im September eine Bombe platzen! Lesen Sie morgen mehr über:

Uranium Energy Corp. (ISIN: US9168961038).


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