US-Ministerium, Strafrechtliche

US-Ministerium: Strafrechtliche Ermittlungen zu Alaska-Wahl

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 11:02 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Das US-Justizministerium hat strafrechtliche Ermittlungen wegen des Versuchs der WÀhlertÀuschung bei der Senatswahl in Alaska bestÀtigt.

"Wenn glaubwĂŒrdige Informationen ans Licht kommen, sind wir entschlossen, diesen Hinweisen nachzugehen", sagte der fĂŒr Alaska zustĂ€ndige Bundesanwalt Michael Heyman bei einer Pressekonferenz.

Es gehe um den Verdacht der TÀuschung von WÀhlern. Zu welchen StraftatbestÀnden genau ermittelt wird, wollte er auch auf Nachfrage nicht erlÀutern.

Bei dem Fall geht es um zwei Kandidaten, die mit dem nahezu identischen Namen fĂŒr den US-Senat kandidieren: Amtsinhaber Dan S. Sullivan und der politische Neuling Dan J. Sullivan. Schon lĂ€nger verdĂ€chtigen die Republikaner die Demokraten, mit der Verwechslungsgefahr den Amtsinhaber zu schwĂ€chen - auch wenn der Herausforderer Dan J. Sullivan gar nicht fĂŒr die Demokraten antritt. Beweise lieferten sie bisher nicht.

"New York Times"-Bericht als Auslöser

Die "New York Times" hatte jĂŒngst allerdings berichtet, VerbĂŒndete der demokratischen Kandidatin Mary Peltola hĂ€tten gezielt nach einem Namensvetter des Amtsinhabers gesucht, um dessen Erfolgschancen zu schmĂ€lern. Laut der Zeitung bestreitet Peltolas Wahlkampfteam jegliche Beteiligung an dessen Kandidatur.

Bereits zuvor hatte US-PrÀsident Donald Trump das Bundesjustizministerium damit beauftragt, Klage gegen den Bundesstaat einzureichen. Damit soll eine BestÀtigung der Wahlergebnisse verhindert werden, falls dem republikanischen Amtsinhaber wegen einer Namensverwechslung Stimmen fehlen. An dem Schritt gab es viel Kritik, weil er als Eingriff seitens der US-Regierung in die Wahlen in dem Bundesstaat gewertet wurde.

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