USA, Iran

Trump: Möchte keinen Einfluss auf neuen Fed-Chef ausĂŒben

07.06.2026 - 17:56:27 | dpa.de

US-PrÀsident Trump vertraut nach eigenen Worten auf die Entscheidungen des neuen Fed-Chefs Warsh. In puncto Zinsen spricht er dennoch eine klare Empfehlung aus.

Will den neuen Fed-Chef Warsh nicht beeinflussen: US-PrÀsident Trump. (Archivbild) - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Will den neuen Fed-Chef Warsh nicht beeinflussen: US-PrÀsident Trump. (Archivbild) - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa

US-PrĂ€sident Donald Trump will nach eigenen Worten keinen Druck auf den neuen Fed-Chef Kevin Warsh ausĂŒben – und mahnt zugleich angesichts der guten Arbeitsmarktsituation zu Zinssenkungen. «Es gibt keinen Grund, die Zinsen anzuheben», sagte er im GesprĂ€ch mit dem US-Sender NBC News mit Blick auf den anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve Mitte Juni. 

Höhere Zinsen wĂŒrden den derzeitigen «Erfolg» ausbremsen. «Wir sollten die Zinsen jetzt eigentlich senken», forderte Trump wie bereits mehrfach in der Vergangenheit ungeachtet der konjunkturellen Parameter. Dem widersprechen Volkswirte, die eine lockerere Geldpolitik aufgrund des guten Arbeitsmarktes derzeit fĂŒr unwahrscheinlich halten und stattdessen sogar eine Erhöhung der derzeitigen Zinsspanne von 3,5 bis 3,75 Prozent fĂŒr möglich halten. Grund dafĂŒr ist die anhaltend hohe Inflation infolge des Iran-Krieges. Die Fed soll unabhĂ€ngig von politischer Einflussnahme ĂŒber die Geldpolitik entscheiden.

Unterdessen schloss Trump nicht aus, dass die ohnehin schon hohen Spritpreise in den USA noch weiter ansteigen könnten. Auf eine entsprechende Frage der Journalistin sagte der PrĂ€sident lediglich: «Nun, das kommt darauf an. Ich meine, es hĂ€ngt davon ab, wie sich der Krieg entwickelt.» Höhere Benzinpreise wĂŒrden die ohnehin schon hohe Inflation in den Vereinigten Staaten weiter ankurbeln.

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