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US-Zölle: Supreme Court kippt Trump-Dekrete, 81 Milliarden zurĂŒck

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 21:26 Uhr, Redaktion boerse-global.de

US-Finanzministerium zahlt 81 Milliarden Dollar an Zöllen zurĂŒck. Neue Handelsbarrieren von zehn Prozent belasten die Wirtschaft.

Supreme Court kippt Trump-Zölle: 81 Milliarden zurĂŒckgezahlt
Ein Stapel US-Dollar-Banknoten mit unscharfen Zollformularen und Regierungsdokumenten im Hintergrund, der ZollrĂŒckzahlungen darstellt. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Das Finanzministerium meldet einen sprunghaften Anstieg der ZollrĂŒckzahlungen – im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 5,3 Milliarden Dollar.

Supreme Court kippt Trump-Zölle

Auslöser ist ein Grundsatzurteil des Supreme Court vom Februar 2026. Das oberste Gericht erklĂ€rte die von Donald Trump per Notstandsgesetz verhĂ€ngten Zölle fĂŒr rechtswidrig. Der PrĂ€sident habe seine Befugnisse ĂŒberschritten, so die Richter.

Die RĂŒckabwicklung erfolgte grĂ¶ĂŸtenteils im Mai und Juni 2026. Allein in diesem kurzen Zeitraum gingen rund 70 Milliarden Dollar an betroffene Unternehmen zurĂŒck.

Trotz der massiven RĂŒckzahlungen stiegen die Netto-Zolleinnahmen der USA deutlich: Mit 163 Milliarden Dollar lagen sie rund 51 Prozent ĂŒber dem Vorjahreswert.

Haushaltsdefizit wÀchst auf 1,367 Billionen

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Die Milliarden-RĂŒckzahlungen belasten einen ohnehin angespannten Staatshaushalt. Das Defizit stieg um zwei Prozent auf 1,367 Billionen Dollar. Haupttreiber sind die Zinsverpflichtungen: Sie legten um 14 Prozent zu und ĂŒbersteigen erstmals eine Billion Dollar.

Hinzu kommen gestiegene MilitĂ€rausgaben. Im Zuge des Iran-Krieges erhöhte sich der Verteidigungsetat um fĂŒnf Prozent. Analysten sehen den fiskalischen Spielraum fĂŒr andere staatliche Investitionen zunehmend schwinden.

Neue Zölle trotz gerichtlicher Niederlage

Die US-Administration hĂ€lt an ihrem protektionistischen Kurs fest. Aktuell gelten neue Zölle in Höhe von zehn Prozent – zunĂ€chst befristet bis zum 24. Juli.

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Weitere HandelsbeschrĂ€nkungen sind geplant: Zölle zwischen 10 und 12,5 Prozent auf Importe aus Großbritannien, Japan, Indien, Taiwan und China. FĂŒr brasilianische Waren steht eine Abgabe von 25 Prozent im Raum.

Zudem droht Washington weiterhin mit Strafzöllen von bis zu 100 Prozent gegen LÀnder, die eine Digitalsteuer auf US-Tech-Konzerne erheben.

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