Vance: Einwanderungspolitik Grund fĂŒr Ausschreitungen in Frankreich
Veröffentlicht am: 18.10.2026 um 12:10 Uhr | dpa, AD HOC NEWSGut zwei Wochen vor den Kongresswahlen in den USA schrieb der Republikaner auf der Plattform X, linke Politiker in Frankreich und anderen LĂ€ndern hĂ€tten "im Namen von Vielfalt und MitgefĂŒhl" die "Dritte Welt" ins Land geholt. Dabei habe Frankreich nicht auf "Assimilation und KompatibilitĂ€t" der Menschen geachtet, kritisierte er weiter. Die Politiker seien gewarnt worden, dass es so kommen wĂŒrde, hĂ€tten aber nicht zugehört.
Eine solche Zukunft blĂŒhe den USA auch, falls die Demokraten im Kongress das Sagen hĂ€tten, schrieb er weiter. "Ich hoffe, die Amerikaner gucken sich das an." PrĂ€sident Donald Trumps Republikaner hoffen, bei den Abstimmungen am 3. November ihre knappen Mehrheiten im ReprĂ€sentantenhaus und im Senat zu verteidigen.
In Frankreich war es am Samstag am Rande von Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten, an denen sich Hunderttausende ĂŒberwiegend friedlich beteiligten, auch zu schweren Ausschreitungen gekommen. Frankreichs Regierung sprach von "gewalttĂ€tigen ultralinken" Randalierern. Das Thema Migration schien zunĂ€chst keine gröĂere Rolle zu spielen.
Vance: Wahnsinn stoppen, bevor mehr Wahrzeichen brennen
Vance verlinkte in seinem Post ein Video, das ein Feuer am historischen Rathaus in der zentralfranzösischen Stadt Limoges zeigen soll. Es war von Randalierern in Brand gesetzt worden. "Ich hoffe, dass Frankreich, ein schönes Land mit tollen Menschen, diesen Wahnsinn stoppen wird, bevor noch mehr seiner Wahrzeichen brennen", schrieb Vance.
Trumps Regierung setzt in den USA auf einen harten Kurs gegen Migranten und brĂŒstet sich mit Massenabschiebungen. Der PrĂ€sident und sein Vize haben Europa auch in der Vergangenheit immer wieder fĂŒr seine angeblich laxe Asyl- und Migrationspolitik kritisiert.
