VerbÀnde, Studium

VerbÀnde: Mehr als ein Drittel im Studium armutsgefÀhrdet

Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 13:35 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Mehr als ein Drittel der Studentinnen und Studenten in Deutschland ist einer Auswertung des ParitÀtischen Gesamtverbands zufolge von Armut betroffen.

Die Armutsquote liege bei 37,8 Prozent, teilten der Verband und das Deutsche Studierendenwerk mit. Grundlage sind demnach Daten des Mikrozensus.

Bei alleinlebenden Studenten sei die Armutsquote deutlich höher: 82,4 Prozent haben demnach im Monat weniger als 1.445 Euro zur VerfĂŒgung. Diese Grenze gilt laut Statistischem Bundesamt bei Alleinlebenden als sogenannte ArmutsgefĂ€hrdungsschwelle.

Armut wird in wohlhabenden LĂ€ndern nicht im klassischen Sinn etwa von Hunger definiert, sondern ĂŒber das Haushaltseinkommen und die daraus folgenden Möglichkeiten an gesellschaftlicher Teilhabe. Als arm oder armutsgefĂ€hrdet gelten demnach in Deutschland Menschen, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen mĂŒssen.

Die Wohnkosten stellten insbesondere fĂŒr alleinlebende Studierende eine erhebliche finanzielle Belastung dar, hieß es. Mehr als die HĂ€lfte der Alleinlebenden muss demnach mindestens die HĂ€lfte ihres verfĂŒgbaren Einkommens fĂŒr Wohnen ausgeben. ParitĂ€tischer und Studierendenwerk kritisierten, das Bafög halte mit den Lebenshaltungskosten nicht Schritt.

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