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Minister Heil: Brauchen mehr Fach- und ArbeitskrÀfte

26.02.2024 - 03:47:02 | dpa.de

Viele Unternehmen in Deutschland suchen dringend FachkrÀfte. Die Regierung will an mehreren Stellen ansetzen - und heute Beispiele zeigen, wie BeschÀftigte gewonnen werden können.

«FachkrÀftesicherung ist Wohlstandssicherung», so Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. - Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Angesichts des FachkrĂ€ftemangels in Deutschland hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zu verstĂ€rkter BeschĂ€ftigung unter anderem von Frauen, Älteren und AuslĂ€ndern aufgerufen. «FachkrĂ€ftesicherung ist Wohlstandssicherung», sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur vor einem FachkrĂ€ftekongress der Regierung an diesem Montag in Berlin. «Zurzeit sind so viele Menschen in Arbeit wie nie zuvor - ĂŒber 46 Millionen. Trotzdem brauchen wir mehr Fach- und ArbeitskrĂ€fte, um unser Potenzial als drittstĂ€rkste Volkswirtschaft voll auszuschöpfen.»

Alle Möglichkeiten mĂŒssten genutzt werden. «Da geht es um eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen, von Ă€lteren BeschĂ€ftigten und auch von Menschen mit Behinderungen.» Zudem gehe es um mehr Aus- und Weiterbildung und weniger junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss. «Und es geht auch darum, kluge Köpfe und helfende HĂ€nde aus dem Ausland fĂŒr Deutschland zu gewinnen.»

Zur Verwirklichung dieser Ziele habe er ĂŒber 700 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, VerbĂ€nden und Gesellschaft zu dem eintĂ€gigen Kongress eingeladen. «An diesem Tag machen wir die vielen guten Ideen zur FachkrĂ€ftesicherung bekannter, die es heute schon gibt», sagte Heil, der den Kongress gemeinsam mit Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (GrĂŒne) am Morgen eröffnen will.

Gezeigt werden solle, dass die Ampel gemeinsam alle Hebel zur FachkrĂ€ftegewinnung in Bewegung setze, sagte Heil. «Gemeinsam tragen wir die guten Beispiele in die FlĂ€che, damit viele davon profitieren.» Am Montagabend werde zum ersten Mal der Deutschen FachkrĂ€ftepreis verliehen. Über 500 Bewerbungen seien dazu eingereicht worden.

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