Volkswagen-Krise: 19.000 Jobs weg bis Ende 2026
14.06.2026 - 22:11:24 | boerse-global.de
000 Arbeitsplätze weg. Vorstandschef Oliver Blume kündigte die drastischen Einschnitte im Vorfeld der Hauptversammlung am 18. Juni an. Der Schritt ist Teil eines größeren Restrukturierungsplans.
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Harte Einschnitte bis 2030
Die aktuell angekündigten Streichungen sind nur der Anfang. Bis 2030 soll die Belegschaft sogar um 28.000 Mitarbeiter schrumpfen. Der Konzern will so seine Wettbewerbsfähigkeit sichern.
Immerhin: Volkswagen konnte die Produktionskosten in deutschen Werken bis 2025 bereits um über 20 Prozent senken. Doch das reicht offenbar nicht. Die Führung sieht sich angesichts der wirtschaftlichen Lage zu weiteren Einsparungen gezwungen.
Warum der Sparkurs jetzt kommt?
Blume nannte zwei Hauptgründe: Die Nachfrage nach Neufahrzeugen ist gesunken. Besonders die E-Mobilität – ein Milliardenprojekt des Konzerns – bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Hinzu kommt der wachsende Druck aus China. Chinesische Hersteller drängen mit aggressiven Preisen und neuer Technik auf den europäischen Markt. Volkswagen muss sich für diesen verschärften Wettbewerb wappnen.
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Rentenbeiträge steigen
Die Krise bei Volkswagen fällt in eine Zeit, in der auch die sozialen Sicherungssysteme unter Druck geraten. Alexander Gunkel, Chef der Rentenversicherung, warnt vor den Folgen geplanter Kürzungen der Bundeszuschüsse um vier Milliarden Euro im Jahr 2027. Der Rentenbeitragssatz könnte dann von 18,6 auf 18,8 Prozent steigen.
Zusätzlich belastet eine geplante Rentenerhöhung um 4,2 Prozent zum 1. Juli 2026 die Kassen mit 0,4 Milliarden Euro. Das zeigt die wachsende Spannung zwischen betrieblichen Sparzwängen und sozialer Absicherung der Arbeitnehmer.
