Arbeitsmarkt, Integration

Ostbeauftragter drÀngt auf mehr Zuwanderung gegen FachkrÀftemangel

22.06.2023 - 08:04:44 | dts-nachrichtenagentur.de

Vor dem Treffen der ostdeutschen Regierungschefs mit dem Bundeskanzler in Chemnitz drĂ€ngt der Beauftragte der Bundesregierung fĂŒr Ostdeutschland, Carsten Schneider (SPD), auf mehr Zuwanderung im Kampf gegen den FachkrĂ€ftemangel.

Bauarbeiter - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur
Bauarbeiter - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur

"Wir brauchen im Osten neben RĂŒckwanderung auch Zuwanderung", sagte Schneider dem Nachrichtenportal T-Online. Dass es dagegen Vorbehalte in der Bevölkerung gibt, erklĂ€rt Schneider unter anderem mit der DDR-Vergangenheit: "Man muss auch bedenken: Zu DDR-Zeiten war der Osten eine homogene Gesellschaft mit sehr wenigen Menschen aus dem Ausland. Es gab keine Erfahrung im Umgang mit Zuwanderung und viele Vorurteile."

Ostdeutsche fĂŒhlten sich zudem nicht nur benachteiligt, sie seien es auch immer noch, kritisierte Schneider: "Ostdeutsche bekleiden zu wenige FĂŒhrungspositionen - in ganz Deutschland und sogar in Ostdeutschland." Der Ostbeauftragte forderte, das zu beenden: "Es wird Zeit, die Netzwerke aus dem Westen zu durchbrechen und Ostdeutsche in der öffentlichen Verwaltung genauso wie in Unternehmen, aber auch im Medienbereich gezielt zu fördern." Eine Ost-Quote lehnt er jedoch ab: "Es gibt keine justiziable Definition und zu viele UnschĂ€rfen. Ich setze lieber auf Selbstverpflichtung und mehr SensibilitĂ€t", so Schneider.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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