Reiner Hoffmann

Vorsitzender der DGB hofft auf eine schnelle Einigung beim Europäischen-Gipfel

Veröffentlicht am: 18.07.2020 um 12:55 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), hofft auf die schnelle Einigung beim Europäischen Gipfel in Brüssel.

Reiner Hoffmann, Illustration mit AI erstellt.
Reiner Hoffmann, Illustration mit AI erstellt.
Gegenüber dem Deutschlandfunk am Samstag sagte Reiner Hoffmann vom Deutschen Gewerkschaftsbund, dass er eine Einigung an diesem Wochenende sehr begrüßen würde, zumal es wenig sinnvoll sei, sich nach fünf oder zehn Tagen erneut zum Thema zu treffen. Für Europa und die Menschen wäre es gut, wenn an diesem Wochenende in Brüssel ein ganz klares Signal hervorgehen würde. Der Durchbruch sei alles andere als sicher, sollte aber gelingen.

Gemäß dem Vorsitzenden des DGB stellt sich vor allem die Frage in den Mittelpunkt, wofür das gesamte Geld zur Verwendung kommen soll. Es gehe darum, in den Vordergrund zu stellen, dass den Menschen den Sinn vermittelt werde, dass Europa wirklich und ambitioniert in die Zukunft investiere. Die Folge davon sei natürlich die zweite Frage, die da laute, woher denn das Geld kommen würde. Die nächste Frage wiederum ist diejenige, ob für die Beiträge die europäische Kommission die Berechtigung zur Aufnahme von Anleinehen erhalten oder das Geld von den Mitgliedsstaaten kommen soll. Dabei sei man sich offenbar relativ nahegekommen, führte der Vorsitzende der DGB Reiner Hoffmann weiter aus. Jedoch ist es seiner Meinung nach kritisch, ob es sich um Kredite oder Zuschüsse handeln solle. Unter der Berücksichtigung, dass in Europa erhebliche regionale Ungleichgewichte und Unterschiede in der Struktur vorhanden sind, müssen natürlich auch Zuschüsse sein, führte der Chef der DGB weiter aus. Durch die seit vielen Jahren vorhandenen Strukturfonds, mit welchen die strukturschwachen Regionen unterstützt werden, Sozialfonds im sozialen Bereich unterstützen sowie dem Globalisierungsfond, sei dies überhaupt nicht unüblich. Dass damit auch direkte Zuschüsse an die Mitgliedstaaten gezahlt würden, sei nichts Ungewöhnliches.

 

Redaktion ad-hoc-news.de, Ever True Smile

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wirtschaft | 60440173 |