WDH: Trump will 'ultimative Macht' seines Vetos nutzen
Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 12:42 Uhr | dpa, AD HOC NEWS(Fehlendes Wort im 1. Satz des letzten Absatzes entfernt)
WASHINGTON (dpa-AFX) - US-PrĂ€sident Donald Trump will von seinem Veto-Recht Gebrauch machen, um in seiner restlichen Amtszeit weiter die Politik zu gestalten. Er verfĂŒge ĂŒber diese "ultimative Macht", verdeutlichte er im GesprĂ€ch mit dem Portal "Politico". Zugleich kĂŒndigte er aber auch an, mit den Demokraten zusammenarbeiten zu wollen. "Ich will nicht nur fĂŒr zwei Jahre dasitzen und gegen alles ein Veto einlegen."
Bei den Zwischenwahlen im US-Kongress am Dienstag hatten die Demokraten die Mehrheiten in beiden Parlamentskammern erlangt und geben damit ab Januar den Ton bei der Gesetzgebung an. Das dĂŒrfte Trump das Regieren in den letzten zwei Jahren seiner Amtszeit erschweren. Allerdings darf der PrĂ€sident laut Verfassung gegen Gesetze sein Veto einlegen. Um ein Veto des PrĂ€sidenten zu ĂŒberstimmen, braucht es in beiden Kongresskammern die Stimmen von jeweils zwei Dritteln der Mitglieder.
Trump: WĂ€hler mochten die Kandidaten wohl nicht
Die deutliche Niederlage der Republikaner bei den Midterms erklĂ€rte Trump gegenĂŒber der "Politico"-Journalistin Dasha Burns damit, dass die WĂ€hler die zur Wahl stehenden Kandidaten wohl nicht gemocht hĂ€tten. Mit seinem Namen auf dem Stimmzettel wĂ€re die Wahl "einfach gewonnen" worden, so Trump.
Burns griff in einer Live-Sendung des Portals kurzerhand zum Telefon und rief den PrÀsidenten an. Damit, dass sie Trump dann wirklich in der Leitung hatte, schien sie selbst nicht ganz gerechnet zu haben. Das Handy war auf Lautsprecher gestellt, sodass man Trumps Antworten deutlich hören konnte.
