Weil drÀngt auf Tempo bei AutokaufprÀmien
Veröffentlicht am: 27.05.2020 um 06:55 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Wie Weil zu den RND-Zeitungen (Redaktionsnetzwerk Deutschland) fĂŒr deren Ausgaben am Mittwoch (27. Mai 2020) sagte, macht er sich besonders Sorgen um die Zulieferbetriebe. Diese Firmen hĂ€tten deutlich weniger finanzielle Reserven als die groĂen Automobilkonzerne. Zudem seien sie schon vielfach geschwĂ€cht in die Coronakrise hineingegangen. FĂŒr etliche der kleinen und mittleren Unternehmen des Bereichs ticke die Uhr. Wenn die Nachfrage nicht schnell wieder anspringe, dĂŒrften wohl viele von ihnen bald ihre BĂŒcher zuklappen und konstatieren: Sorry, das warâs, wie der niedersĂ€chsische MinisterprĂ€sident warnte. Nach der Auffassung des SPD-Politikers ist es falsch, aus ordnungspolitischen GrĂŒnden allein auf Steuersenkungen zu setzen. Vielmehr mĂŒsse man steuernd â also mit ZuschĂŒssen oder Hilfskrediten â einzugreifen. Der Kurs der reinen Steuersenkung hingegen, wie er derzeit durch die Politik gefahren werde, könne in absehbarer Zeit zu einer sechsstelligen Zahl neuer Arbeitsloser fĂŒhren. AuĂerdem dĂŒrften dadurch wichtige Wertschöpfungsketten in Deutschland wegfallen.
Zur Frage der KaufprĂ€mien sagte der niedersĂ€chsische MinisterprĂ€sident, dass diese sich natĂŒrlich an Umweltvorgaben orientieren mĂŒssten. Daher sei er fĂŒr eine bevorzugte Förderung von Elektroautos. Jedoch sei es falsch, die emissionsarmen Benziner und Dieselfahrzeuge von der Förderung auszuschlieĂen. Immerhin sei der Umbau der Autoproduktion in Richtung Elektroautos in Deutschland schon in vollem Gang. Allerdings könne in nĂ€chster Zeit die Nachfrage in diesem Sektor vorĂŒbergehend das Angebot ĂŒberschreiten. FĂŒr dieses Szenario schlĂ€gt Weil sogenannte BrĂŒckenlösungen vor. Diese wĂŒrden bedeuten, dass bei der verpflichtenden AbsichtserklĂ€rung eines Verbrauchers, sich innerhalb der nĂ€chsten zwei Jahre ein Elektroauto zu kaufen, diesem zunĂ€chst ein attraktives Leasingangebot unterbreitet werden könne: Bis zum Kauf des Elektroautos wĂŒrde der Interessent ein Fahrzeug mit einem modernen, relativ umweltfreundlichen Verbrennungsmotor zu sehr gĂŒnstigen Konditionen leasen. Weil verwies gegenĂŒber den RND-Zeitungen darauf, dass sich auf diese Weise Jobs in Deutschland sichern lieĂen. Auch der Umwelt sei mit dieser Lösung geholfen. Immerhin seien die Schadstoffemissionen moderner Verbrennungsmotoren inzwischen sehr viel niedriger als noch vor einigen Jahren. Daher könnte man mit einem solchen Zwischenschritt den Klimazielen nĂ€herkommen. Diese gelten laut Weils Aussagen natĂŒrlich unverĂ€ndert weiter.
Zur Frage der KaufprĂ€mien sagte der niedersĂ€chsische MinisterprĂ€sident, dass diese sich natĂŒrlich an Umweltvorgaben orientieren mĂŒssten. Daher sei er fĂŒr eine bevorzugte Förderung von Elektroautos. Jedoch sei es falsch, die emissionsarmen Benziner und Dieselfahrzeuge von der Förderung auszuschlieĂen. Immerhin sei der Umbau der Autoproduktion in Richtung Elektroautos in Deutschland schon in vollem Gang. Allerdings könne in nĂ€chster Zeit die Nachfrage in diesem Sektor vorĂŒbergehend das Angebot ĂŒberschreiten. FĂŒr dieses Szenario schlĂ€gt Weil sogenannte BrĂŒckenlösungen vor. Diese wĂŒrden bedeuten, dass bei der verpflichtenden AbsichtserklĂ€rung eines Verbrauchers, sich innerhalb der nĂ€chsten zwei Jahre ein Elektroauto zu kaufen, diesem zunĂ€chst ein attraktives Leasingangebot unterbreitet werden könne: Bis zum Kauf des Elektroautos wĂŒrde der Interessent ein Fahrzeug mit einem modernen, relativ umweltfreundlichen Verbrennungsmotor zu sehr gĂŒnstigen Konditionen leasen. Weil verwies gegenĂŒber den RND-Zeitungen darauf, dass sich auf diese Weise Jobs in Deutschland sichern lieĂen. Auch der Umwelt sei mit dieser Lösung geholfen. Immerhin seien die Schadstoffemissionen moderner Verbrennungsmotoren inzwischen sehr viel niedriger als noch vor einigen Jahren. Daher könnte man mit einem solchen Zwischenschritt den Klimazielen nĂ€herkommen. Diese gelten laut Weils Aussagen natĂŒrlich unverĂ€ndert weiter.
Redaktion ad-hoc-news.de, A-055824
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