Nachhaltigkeit, VerbÀnde

Gemeinsam den Kreislauf schließen: Textilrecycling im europĂ€ischen Schulterschluss

Veröffentlicht am: 05.06.2026 um 08:33 Uhr | presseportal.de

Wiesbaden - Mewa, Anbieter von Berufs- und Schutzkleidung im Rundum-Service, engagiert sich im europĂ€ischen Branchenverband European Textile Services Association (ETSA) fĂŒr das Recycling von Textilien. Gemeinsam mit dem polnischen Recyclingunternehmen PPHU TUR und weiteren Partnern wird auf Verbandsebene daran gearbeitet, ausgediente Textilien wieder in den Kreislauf zurĂŒckzufĂŒhren.

Gemeinsam den Kreislauf schließen: Textilrecycling im europĂ€ischen Schulterschluss - Bild: presseportal.de
Gemeinsam den Kreislauf schließen: Textilrecycling im europĂ€ischen Schulterschluss - Bild: presseportal.de

Langlebigkeit, Wiederverwendung, ReparaturfÀhigkeit und Recycling sind laut EU die zentralen Prinzipien einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Auch im Textilbereich gilt: Je lÀnger Produkte genutzt werden, desto geringer sind Ressourcenverbrauch und Abfallaufkommen.

Das GeschÀftsmodell der Textildienstleistung setzt genau hier an:

Betriebstextilien wie Arbeitskleidung, die im Rundum-Service bereitgestellt, gewaschen, repariert und wiederangeliefert werden, sind auf eine besonders lange Nutzungsdauer ausgelegt. Durch fachgerechte Pflege, Reparaturen und Wiederverwendung bleiben sie möglichst lange im Umlauf. Firmen, die Arbeitskleidung nicht kaufen, sondern im Rundum-Service beziehen, leisten so bereits heute einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Herausfordernd bleibt jedoch der letzte Schritt im Kreislauf: das Recycling. Hochwertige Berufsbekleidung besteht aus komplexen Mischgeweben und funktionalen Details wie Taschen oder Reflexelementen. Diese QualitÀt, die im Nutzungskreislauf ein Vorteil ist, macht das Recycling technisch anspruchsvoll.

Um hierfĂŒr tragfĂ€hige Lösungen zu entwickeln, engagiert sich Textil-Service-Anbieter Mewa im Netzwerk der ETSA fĂŒr das Recycling von Berufskleidung. Als europĂ€ischer Branchenverband bĂŒndelt ETSA die Expertise der Textildienstleister und bringt sie in die politische und fachliche Debatte auf EU-Ebene ein. Die Unternehmensgruppe Mewa wiederum bietet in mehreren europĂ€ischen LĂ€ndern Berufs- und Schutzkleidung an. "Nur im Schulterschluss der Branche lassen sich Rahmenbedingungen schaffen, die textile KreislĂ€ufe auch am Ende des Produktlebens schließen", begrĂŒndet Björn Scheel, COO bei Mewa und Boardmitglied der ETSA, das Engagement der Unternehmensgruppe.

Deshalb arbeitet Mewa aktiv in einer ETSA-Initiative mit dem polnischen Recyclingunternehmen PPHU TUR und weiteren europĂ€ischen Textildienstleistern daran, ausgediente Berufskleidung wieder in den Kreislauf zurĂŒckzufĂŒhren. Die Textilien werden mechanisch recycelt und als Materialien etwa fĂŒr DĂ€mmstoffe im Bauwesen oder fĂŒr Anwendungen in der Automobilindustrie weiterverwendet. Das reduziert nicht nur AbfĂ€lle, sondern bereichert auch den Beschaffungsmarkt fĂŒr recycelte Materialien im B2B-Bereich.

Parallel treibt Mewa weitere Forschungsprojekte rund um Recycling und ökologische Nachhaltigkeit voran. Im vom Bundesministerium fĂŒr Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Projekt TheKey wird daran gearbeitet, durch chemisches Recycling Mischgewebe wieder in PET- und Baumwollanteile zu trennen. Ziel ist es, Recyclingfasern so kĂŒnftig als echten Rohstoff fĂŒr neue Textilien nutzbar zu machen. "Ein wirklich geschlossener Kreislauf endet nicht mit der letzten Nutzung", so Dr. Diana Wolf, Forschung und Entwicklung fĂŒr Umwelt- und Verfahrenstechnik bei Mewa. "Er beginnt dort, wo gemeinsam neue Lösungen entstehen." Die Zusammenarbeit im ETSA-Netzwerk ist fĂŒr sie daher ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer leistungsfĂ€higen, europĂ€ischen Kreislaufwirtschaft fĂŒr Textilien.

Pressekontakt:

MEWA Textil-Service SE & Co. Management OHG
Vanessa Jung / Julia Niles
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