Wohnhausbrand, Familie

Wohnhausbrand: Familie mit fünf Personen ins Krankenhaus

Veröffentlicht: 03.06.2026 um 06:48 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Fünf Personen erleiden bei Dachstuhlbrand in Dresden-Söbrigen Rauchvergiftungen. Die Feuerwehr rettet eine Katze und gibt Entwarnung.

Wohnhausbrand: Familie mit fünf Personen ins Krankenhaus Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
Wohnhausbrand: Familie mit fünf Personen ins Krankenhaus Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Flammen griffen vom Dachstuhl auf die oberen Stockwerke über.

Gegen 22:12 Uhr wurden die Einsatzkräfte zur Söbrigener Straße gerufen. Dort brannte es im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Nach Angaben der Feuerwehr fraß sich das Feuer durch die oberen Etagen und schließlich durch die Dachhaut. Eine fünfköpfige Familie – zwei Kinder im Alter von zehn und 15 Jahren sowie drei Erwachsene (37, 41 und 64 Jahre alt) – konnte das Gebäude rechtzeitig verlassen. Alle erlitten jedoch eine Rauchvergiftung und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

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Katze gerettet, Warnung aufgehoben

Rund 80 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Sie retteten zudem eine Katze aus dem brennenden Gebäude. Wegen der starken Rauchentwicklung gaben die Behörden eine Warnung für einen Umkreis von 500 Metern heraus – über die Nina-Warn-App und andere Meldesysteme. Die Entwarnung folgte um 1:00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch. Die Brandursache ist noch unklar.

Erneute Einsätze an Industrieanlagen

Der Brand in Söbrigen reiht sich in eine Serie von Großeinsätzen der Dresdner Feuerwehr ein. Bereits am Dienstag rückten die Einsatzkräfte zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden zu einem Heizwerk in Großzschachwitz aus. Zwischen 9:42 und 12:42 Uhr beseitigten 45 Helfer rund 100 Kubikmeter glimmendes Material aus einem Pelletslager an der Straße Am Lugaer Graben.

Bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag hatte es dort gebrannt. 60 Feuerwehrleute waren damals im Einsatz, ein 59-jähriger Mitarbeiter erlitt eine Rauchvergiftung. Auch in Lockwitz brannte es: Am Nachmittag des 31. Mai fing ein sechs Meter hoher Müllberg in einer Sortierhalle Feuer. Eine automatische Löschanlage verhinderte Schlimmeres, bevor 68 Einsatzkräfte den Brand endgültig löschten.

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Unwetter und weitere Einsätze

Neben den Bränden beschäftigte auch das Wetter die Dresdner Feuerwehr. In der Nacht zum Montag rückten die Einsatzkräfte wegen heftiger Regenfälle und Gewitter aus. In Bühlau mussten sie die Kreuzung Bautzner Straße/Schillerstraße von umgestürzten Ästen befreien. In Löbtau hing ein umgestürzter Baum auf der Kesselsdorfer Straße auf einem Auto. Verletzt wurde niemand.

Weitere Einsätze: In der Nacht zum Dienstag brannte ein Container am Neustädter Markt (22 Einsatzkräfte). In Pieschen gab es einen kleinen Elektrobrand in einem Serverraum. Allein am 31. Mai verzeichnete die Feuerwehr acht Brandeinsätze und 20 technische Hilfeleistungen in der ganzen Stadt.

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