TSMC-Ansiedlung in Dresden - Umland will Chancen nutzen
06.08.2024 - 15:20:32 | dpa.deDabei geht es um die Ausarbeitung von Wohnbau- und GewerbeflÀchenpotenzialen sowie die Intensivierung der regionalen Kooperation zwischen Dresden und dem Umland, wie der Landkreis SÀchsische Schweiz-Osterzgebirge am Dienstag mitteilte.
Entwicklungspotenziale im Umland
Ein temporĂ€rer Arbeitsstab "Region Dresden" soll demnach die Untersuchungen sowie die Vorbereitung der Institutionalisierung begleiten. In diesen Arbeitsstab sind die Landkreise Bautzen, MeiĂen und SĂ€chsische Schweiz-Osterzgebirge sowie 21 StĂ€dten und Gemeinden in diesen Landkreisen eingebunden. Der SĂ€chsische Schweiz-Osterzgebirge soll sich laut Mitteilung mit 10.000 Euro beteiligen.
"Durch die NĂ€he zur Landeshauptstadt erhĂ€lt unser Landkreis die Chance, ebenso von positiven Effekten zu profitieren", sagte Landrat Michael Geisler (CDU) demnach. "Von der Ansiedlung von Zulieferern könnten vorhandene Gewerbegebiete einen Vorteil erzielen und AnstoĂ geben, Kommunen auch auĂerhalb der Ansiedlung infrastrukturell zu entwickeln."
2000 ArbeitsplÀtze entstehen durch TSMC-Ansiedlung
TSMC hatte vor etwa einem Jahr angekĂŒndigt, bis 2027 ein Halbleiterwerk in Dresden zu errichten. Es soll als Joint Venture mit Bosch, Infineon DE0006231004 und NXP Semiconductor unter dem Namen European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) im Bereich des Gewerbegebiets Airportpark entstehen, wo Bosch bereits Mikrochips fertigt. 2000 neue ArbeitsplĂ€tze sollen entstehen.
Mit dem Netzwerk "Silicon Saxony" ist der Freistaat nach Angaben des Wirtschaftsministeriums bereits jetzt Europas gröĂter Standort der Mikroelektronik. Jeder dritte in der EU produzierte Chip kommt demnach aus Sachsen. In der Region sind rund 3650 Betriebe, darunter Infineon und Globalfoundries KYG393871085, tĂ€tig. Bis 2030 sollen unter anderem durch die TSMC-Ansiedlung 20.000 neue Jobs entstehen.
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