Das Höfesterben geht verlangsamt weiter - Ăko wĂ€chst
16.01.2024 - 09:50:25 | dpa.deDas Höfesterben in der deutschen Landwirtschaft ist etwas langsamer weitergegangen. Zwischen den Jahren 2020 und 2023 gaben 7800 Landwirte ihre Betriebe auf, wie das Statistische Bundesamt anlĂ€sslich der Agrarmesse GrĂŒne Woche in Berlin bekanntgab.
Das war ein RĂŒckgang um rund 3 Prozent auf 255.000 Betriebe. Diese bewirtschafteten zusammen eine seit 2010 nahezu unverĂ€nderte FlĂ€che von 16,6 Millionen Hektar.
Damit hat sich die Konzentration auf immer gröĂere Betriebe in der Landwirtschaft etwas verlangsamt. 2600 Aufgaben pro Jahr bedeuteten einen deutlichen RĂŒckgang im Vergleich im Vergleich zu frĂŒheren Agrarerhebungen. So hatten in den Jahren zwischen 2010 und 2013 jĂ€hrlich 4700 Höfe aufgeben mĂŒssen. Im Schnitt wuchs die FlĂ€che pro Betrieb von 56 Hektar im Jahr 2010 auf nun 65 Hektar.
Einen deutlichen Anstieg verzeichneten hingegen Betriebe mit ökologischem Landbau. Ihre Zahl wuchs von 2020 bis 2023 um zehn Prozent auf 28.700. Die Ăkobetriebe machten damit einen Anteil von elf Prozent an allen landwirtschaftlichen Betrieben aus und bewirtschafteten auch rund elf Prozent der gesamten AgrarflĂ€che.
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