Einheitliches, Benachrichtigungssystem

4D Version 21 R4: Einheitliches Benachrichtigungssystem für Google und Microsoft

Veröffentlicht: 13.07.2026 um 14:56 Uhr, Redaktion boerse-global.de

4D integriert Google- und Microsoft-Dienste in einer API. Neue KI-Modelle in Microsoft 365 und Sicherheitswarnungen des FBI prägen die Aktualität.

4D Version 21 R4: Einheitliches Benachrichtigungssystem für Google und Microsoft
Digitale Illustration zeigt Datenfluss zwischen Microsoft 365- und Google Workspace-Symbolen, symbolisiert Synchronisation und Integration. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Neuerung im NetKit-Modul erlaubt Entwicklern, mit einer einzigen Programmierschnittstelle auf die beiden dominierenden Produktivitätsökosysteme zuzugreifen.

Synchronisierung über Plattformgrenzen hinweg

Die neue NetKit-Funktion ermöglicht die Echtzeit-Überwachung von Kommunikations- und Kalenderdiensten. Das System unterstützt sowohl webhook-basierte als auch timer-gesteuerte Abfragen für E-Mail- und Kalenderaktivitäten. Die API erkennt das Erstellen, Ändern oder Löschen von Terminen und Nachrichten – und das plattformübergreifend für Google- und Microsoft-Umgebungen.

Dieser Schritt kommt nicht von ungefähr: Immer mehr Unternehmenssoftware-Anbieter setzen auf Interoperabilität. Parallel dazu hat Microsoft seinen Edge-Browser aktualisiert: Nutzer können sich jetzt mit ihrem Google-Konto anmelden und Browserdaten synchronisieren – eine Funktion, die jahrelang fehlte.

Künstliche Intelligenz für Microsoft 365

Auch Microsofts Bürosoftware-Suite erhielt bedeutende Updates. Die GPT-5.6-Modellfamilie wurde in Microsoft 365 Copilot integriert. Microsoft und OpenAI bestätigten, dass GPT-5.6 zum bevorzugten Modell für Word, Excel, PowerPoint und die Chat-Funktionen geworden ist.

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Die neue Modellreihe umfasst die Varianten Sol, Terra und Luna, die Microsoft über die OpenAI-API bezieht. Sie versprechen effizientere Analysen und bessere Ergebnisse pro Token. Zeitgleich launchte OpenAI ChatGPT Work – einen autonomen Agenten, der mehrstufige Aufgaben in verschiedenen Unternehmensanwendungen automatisiert.

Sicherheitsrisiken im Fokus

Mit der zunehmenden Vernetzung der Plattformen wachsen auch die Sicherheitsrisiken. Das FBI warnte am 12. Juli vor einer Phishing-Kampagne namens Kali365. Sie zielt speziell auf Microsoft-365-Nutzer ab, indem sie OAuth-Authentifizierungstoken stiehlt. So umgehen Angreifer die Mehrfaktor-Authentifizierung für Outlook, Teams und OneDrive.

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Sicherheitsrisiken durch plattformübergreifende Integrationen nehmen zu – das FBI warnt vor Kali365. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie OAuth-Token schützen und MFA-Umgehungen in hybriden Umgebungen verhindern. Sicherheitsleitfaden jetzt sichern

Wettbewerb um Großkunden

Der Markt für integrierte Büro-Suiten bleibt in Bewegung. Google Workspace und Microsoft 365 liefern sich einen intensiven Wettbewerb um Großkunden und Regierungsaufträge. Google konnte zuletzt bedeutende Verträge mit Hoffmann-La Roche und dem US-Innenministerium an Land ziehen. Während Microsoft 365 weiterhin als Standard gilt, prüfen einige Organisationen kostengünstigere Alternativen wie LibreOffice – mit Offline-Funktionen und PDF-Bearbeitung ohne jährliche Abogebühren.

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