A20-Prozessor, Stromverbrauch

A20-Prozessor: 15% mehr Leistung, 35% weniger Stromverbrauch

Veröffentlicht am: 03.08.2026 um 01:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples nächste Chip-Generation M5 und A19 zeigt sich in Software-Support. 2nm-Fertigung bei TSMC verspricht Effizienz- und Leistungssprünge für Macs und iPhones.

Apple M5 und A19: Neue Details zu Chips, Leistung und Geräten
Ein hochauflösender Silizium-Wafer mit feinen Nanometer-Schaltkreisstrukturen unter professioneller Studiobeleuchtung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Berichte vom 3. August 2026 bestätigen, dass Apple die Entwicklung der M5-Chipserie sowie der A19-Prozessoren aktiv vorantreibt. Ein deutliches Indiz für den fortgeschrittenen Entwicklungsstatus ist das Erscheinen von Software-Support in professionellen Arbeitswerkzeugen. So unterstützt die Version 2026.4.1 der Audio-Software Pro Tools bereits M5-basierte Macs und implementiert neue immersive Audio-Funktionen wie den Fraunhofer MPEG-H Renderer sowie personalisierte Dolby-Headphone-Einstellungen.

Fertigungstechnologien und Produktionskapazitäten bei TSMC

Die kommende Chip-Generation soll maßgeblich auf der 2nm-Technologie des Fertigungspartners TSMC basieren. Branchenberichten zufolge plant TSMC den Start der Massenproduktion im 2nm-Verfahren für die zweite Jahreshälfte 2025. Die aktuelle Ausbeute wird auf 60 Prozent beziffert. Für das Ende des Jahres 2025 wird eine Kapazität von 50.000 Wafern pro Monat angestrebt, die im Laufe des Jahres 2026 auf 120.000 bis 130.000 Wafer gesteigert werden soll.

Diese technologische Basis ermöglicht signifikante Effizienzsteigerungen. Für den im iPhone 18 erwarteten A20-Chip, der ebenfalls im 2nm-Verfahren gefertigt wird, werden Leistungssteigerungen von 15 Prozent bei einer gleichzeitigen Reduktion des Stromverbrauchs um 24 bis 35 Prozent prognostiziert.

Spezifikationen der M5-Serie und des A19-Prozessors

Die M5-Serie soll die Varianten Basis, Pro, Max und Ultra umfassen. Für ein kommendes MacBook Air mit M5-Chip werden eine 10-Core CPU und eine 8-Core GPU erwartet. Die Standardkonfiguration soll 16GB RAM und eine 512GB SSD vorsehen, wobei der Arbeitsspeicher auf bis zu 32GB erweiterbar sein soll. Erste Benchmark-Ergebnisse (Geekbench 6) weisen für dieses Modell Werte von 16099 Punkten im Multi-Core- und 4025 Punkten im Single-Core-Betrieb aus. Die Preise werden mit 1299 US-Dollar für die 13,6-Zoll-Variante und 1499 US-Dollar für das 15,3-Zoll-Modell angegeben.

Anzeige

Wer angesichts der rasanten Hardware-Entwicklung bei den aktuellen Systembegriffen den Überblick behalten möchte, findet in diesem kostenlosen Lexikon eine wertvolle Hilfe. Es erklärt 53 wichtige Fachbegriffe einfach und verständlich. iPhone-Lexikon jetzt kostenlos herunterladen

Parallel dazu wird der A19-Prozessor entwickelt. In einem neuen iPhone-Modell, dem iPhone Air, soll der A19 Pro zum Einsatz kommen. Dieser verfüge über optimierte Effizienz-Kerne, eine GPU mit Dynamic Caching 2.0 sowie dedizierte KI-Beschleuniger. Zudem soll ein N1-Chip für Konnektivitätsstandards wie Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 sowie ein C1X-Modem integriert sein, das eine doppelte Geschwindigkeit bei 30 Prozent geringerem Energiebedarf verspricht.

Ausbau der High-End-Systeme und zukünftige Planung

Für den professionellen Bereich plant Apple voraussichtlich für Oktober 2026 eine Aktualisierung des Mac Studio. Nachdem Verzögerungen bei der Speicherbeschaffung den Zeitplan beeinflussten, sollen dann Modelle mit M5 Max und M5 Ultra erscheinen. Die Ultra-Variante des M5-Chips könnte demnach bis zu 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne bieten sowie eine Unterstützung von bis zu 768GB RAM ermöglichen. Aktuell bleibt das Modell mit M3 Ultra das Spitzenmodell im Portfolio, da kein M4 Ultra veröffentlicht wurde. Der Einstiegspreis für einen Mac Studio mit M4 Max liegt bei 2499 US-Dollar, während das System mit M3 Ultra nach einer Preisanpassung für 5299 US-Dollar geführt wird.

Anzeige

Wer die beeindruckende Leistung neuer Apple-Rechner von Beginn an voll ausschöpfen möchte, sollte auf die richtigen Einstellungen achten. Dieser Gratis-Ratgeber zeigt, wie man seinen Mac optimal einrichtet und im Alltag Zeit spart. Kostenloses Mac-Starterpaket sichern

Langfristige Planungen deuten bereits auf das Jahr 2028 hin. Für diesen Zeitraum wird ein M7 Ultra in Aussicht gestellt, der bis zu 1,5TB RAM unterstützen und über ein neues Kühlsystem verfügen soll, um einen deutlichen Sprung bei der KI-Leistung zu ermöglichen.

Im Bereich der Mobilgeräte wird für das erste Quartal 2027 mit dem iPhone Air 2 gerechnet. Dieses Gerät soll den im 2nm-Verfahren gefertigten A20 Pro nutzen, über 12GB RAM verfügen und mit einem 6,5-Zoll-Display sowie einem verkleinerten Dynamic Island ausgestattet sein. Kameraseitig ist eine 48MP-Ultraweitwinkel-Optik vorgesehen.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69912013 |