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AirPods 5: Apple setzt auf bewährte Hardware ab 18. September

Veröffentlicht am: 13.09.2026 um 00:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple bringt die AirPods 5 ab 18. September für 129 US-Dollar heraus. ANC, Akkulaufzeit und Softwarezugang unterscheiden sich je nach Variante.

Apple AirPods 5: Neues Standardmodell mit bekanntem H2-Chip
Nahaufnahme einer minimalistischen, weißen Architekturstruktur mit glatten Oberflächen und sanften Schattenwürfen. Illustration mit AI erstellt.

Apple aktualisiert sein Portfolio an kabellosen Kopfhörern und führt mit den AirPods 5 ein neues Standardmodell ein. Aktuelle Berichte und technische Dokumentationen verdeutlichen jedoch, dass der Technologiekonzern bei der Hardware-Basis auf Kontinuität setzt: Die neuen Ohrhörer nutzen denselben Bluetooth-Chip wie die Modelle aus dem Jahr 2024. Damit kommen Bluetooth 5.3 und der bereits bekannte H2-Chip zum Einsatz, womit die AirPods 5 hardwareseitig mit den AirPods 4 sowie den für 2025 erwarteten AirPods Pro 3 gleichziehen.

Leistungsversprechen bei der Geräuschunterdrückung

Im Fokus der Vermarktung steht die aktive Geräuschunterdrückung (ANC). Apple bewirbt die AirPods 5 als das branchenweit beste System dieser Art in einem Open-Ear-Design. Da die Kopfhörer ohne Silikon-Ohrpassstücke auskommen, ist dieser Superlativ explizit auf die Bauform ohne Abdichtung des Gehörgangs beschränkt. Das Unternehmen macht dabei keine spezifischen Angaben zu Dezibel-Werten, Frequenzbereichen oder den angewandten Testmethoden.

Stattdessen nutzt der Hersteller relative Leistungsvergleiche. Die AirPods 5 sollen eine bis zu 50 Prozent stärkere Rauschunterdrückung bieten als die AirPods 4 mit ANC, was einem Faktor von 1,5 entspricht.

Ein Vergleich innerhalb des aktuellen Portfolios zeigt jedoch deutliche Abstufungen: Laut Apples eigener Vergleichsseite erreichen die AirPods Pro 3, die für 249 US-Dollar angeboten werden, eine bis zu dreimal höhere ANC-Leistung als das neue Standardmodell. In offiziellen Dokumenten zum Pro-3-Modell finden sich zudem widersprüchliche Angaben zur exakten Performance der Geräuschunterdrückung.

Technische Spezifikationen und Design

Die AirPods 5 wiegen 4,3 Gramm pro Earbud bei Abmessungen von 30,2 x 18,3 x 18,1 Millimetern. Das Gehäuse ist nach IP57 zertifiziert, was einen verbesserten Schutz gegenüber dem Standard IP54 der Vorgängergeneration darstellt. Apple macht jedoch keine genauen Angaben zur möglichen Tauchtiefe oder der Dauer der Belastbarkeit unter Wasser.

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Zur Erfassung von Audio kommen drei Mikrofone zum Einsatz, darunter zwei Beamforming-Mikrofone und ein nach innen gerichtetes Mikrofon. Funktionen wie Voice Isolation und Aufnahmen in Studioqualität werden zwar in den Spezifikationen aufgeführt, technische Details zu Abtastraten oder Bit-Tiefen fehlen jedoch.

Bei der Batterielaufzeit gibt es Unterschiede zwischen den Modellvarianten. Mit aktivierter Geräuschunterdrückung erreicht das Basismodell eine Laufzeit von bis zu 4 Stunden, während die Variante mit Wireless Charging Case bis zu 5 Stunden bietet.

Ohne ANC steigt die Ausdauer auf 6 beziehungsweise 7 Stunden. In Kombination mit dem Ladecase wird eine Gesamtlaufzeit von bis zu 20 Stunden für das Standardmodell und 22 Stunden für die teurere Version angegeben.

Preise, Verfügbarkeit und Software-Anforderungen

Apple bietet die AirPods 5 in zwei Preisstufen an: Das Standardmodell kostet 129 US-Dollar, während für die Version mit kabellosem Ladecase 149 US-Dollar fällig werden. Der Verkaufsstart ist für den 18. September 2026 vorgesehen. Mit der Einführung hat Apple sein Sortiment bereinigt; ältere Modelle wie die AirPods 4, die AirPods Pro 2 sowie die AirPods Max mit USB-C-Anschluss sind nicht mehr im offiziellen Store erhältlich.

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Die Nutzung der verschiedenen Funktionen ist stark an die Software-Umgebung gebunden. Während Basisfunktionen wie der Adaptive EQ und Spatial Audio direkt auf den Kopfhörern verarbeitet werden, benötigen Features wie die „Hands-free Siri AI“ oder Live-Übersetzungen ein gekoppeltes Gerät mit aktuellem Betriebssystem.

Für die Live-Übersetzung sind ein iPhone 15 Pro oder neuer, iOS 26 sowie Apple Intelligence erforderlich; in China ist dieser Dienst nicht verfügbar. Die Siri-KI sowie manuelle Equalizer-Einstellungen setzen iOS 27 voraus, dessen Veröffentlichung für den 14. September 2026 erwartet wird.

Bestimmte Hardware-Vorteile bleiben der Pro-Serie vorbehalten. So verfügen die AirPods 5 weder über einen Herzfrequenzsensor noch über Ultrabreitband-Technologie (UWB) in den Earbuds selbst.

Ein UWB-Chip der zweiten Generation sowie ein Lautsprecher zur Lokalisierung sind lediglich im Ladecase der AirPods Pro 3 verbaut. Das 149-Dollar-Modell der AirPods 5 verfügt immerhin über einen Lautsprecher im Case für die „Wo ist?“-Suche sowie eine Touch-Steuerung für die Lautstärke am Kopfhörersteg.

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