AirPods 5: Apple startet neue Ohrhörer mit 50% besserer Geräuschunterdrückung
Veröffentlicht am: 20.09.2026 um 12:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Im Zuge der Veröffentlichung von iOS 27 implementiert Apple weitreichende Audio-Funktionen für seine Kopfhörer-Sparte. Ein zentraler Bestandteil des Software-Updates ist die Einführung eines systemweiten, benutzerdefinierten Equalizers, der eine präzise Abstimmung des Klangbilds ermöglicht.
Zeitgleich bereitet das Unternehmen den Marktstart der neuen AirPods 5 mit spezifischen Firmware-Aktualisierungen vor, um die neuen Funktionen unmittelbar zugänglich zu machen.
Individuelle Klangregelung und adaptive Steuerung
Der neue Custom-Equalizer ist innerhalb der Systemeinstellungen unter dem Pfad Audio & Routing zu finden. Nutzer können dort Bässe, Mitten und Höhen separat justieren, um das Klangerlebnis an persönliche Vorlieben anzupassen.
Diese Funktion wird für eine Reihe von Modellen freigeschaltet, darunter die AirPods Pro 3, die AirPods Pro 2, die AirPods Max 2 sowie die AirPods der vierten und fünften Generation. Voraussetzung für die Nutzung des Equalizers ist die Integration des H2-Chips in den jeweiligen Geräten.
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Neben der manuellen Frequenzanpassung umfasst das Update einen adaptiven Schieberegler. Dieser ermöglicht einen stufenlosen Übergang zwischen der aktiven Geräuschunterdrückung (ANC) und dem Transparenzmodus. In Branchenkreisen wird die Einführung des Equalizers zudem als Reaktion auf die akustische Abstimmung der neuen AirPods 5 gewertet, die in ersten Berichten als vergleichsweise basslastig beschrieben wurden.
Firmware-Update und Marktstart der AirPods 5
Kurz vor der Auslieferung der AirPods 5 hat Apple die Firmware-Version 9A348 bereitgestellt. Diese Software ist notwendig, um Funktionen wie den anpassbaren Equalizer, den Adaptive-Audio-Schieberegler und die neuen Fähigkeiten von Siri AI unter iOS 27 zu aktivieren.
In Support-Dokumenten wird für die AirPods 5 zudem die Version 9A350 geführt, die unter anderem eine im Vergleich zum Vorgängermodell um 50 Prozent effektivere Geräuschunterdrückung sowie die Lautstärkeregelung direkt am Kopfhörersteg unterstützt.
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Die Installation der neuen Firmware erfolgt automatisch. Nutzer können den Prozess nicht manuell starten; das Update wird eingespielt, wenn die AirPods im Ladecase an eine Stromquelle angeschlossen sind und sich für mindestens 30 Minuten in Bluetooth-Reichweite eines mit dem WLAN verbundenen iPhones, iPads oder Macs befinden.
Die AirPods 5 werden in Deutschland zu einem Preis von 149 Euro beziehungsweise 169 Euro für die Variante mit kabellosem Ladecase angeboten. Das neue Modell wiegt 4,3 Gramm, ist nach IP57 gegen Staub und Wasser geschützt und bietet eine Akkulaufzeit von bis zu 5 Stunden mit aktiviertem ANC. Der weltweite Rollout beginnt in Australien und Neuseeland, gefolgt von Asien, Europa und Nordamerika.
Exklusive Funktionen der Pro-Serie und technische Voraussetzungen
Während viele Funktionen modellübergreifend verfügbar sind, erhalten die AirPods Pro 3 exklusive Hardware-Erweiterungen. Dazu gehört ein integrierter Herzfrequenzsensor mit GymKit-Anbindung. Diese Schnittstelle erlaubt es, Fitnessdaten direkt mit kompatiblen Sportgeräten zu synchronisieren, ohne dass eine Apple Watch erforderlich ist. Die erhobenen Daten werden privat auf dem iPhone gespeichert.
Zudem verfügen die AirPods Pro 3 über verbesserte Algorithmen für das Audio-Routing und die In-Ear-Erkennung. Für die Funktion „Genaue Suche“ (Precision Finding) nutzt das Modell einen UWB-Chip der zweiten Generation, der über die Apple Watch eine Distanzanzeige in Echtzeit ermöglicht. Aufgrund regionaler Frequenzregulierungen ist dieser Dienst in Japan jedoch nicht verfügbar.
Für die Nutzung der neuen Siri AI, die konversationelle Fähigkeiten und persönlichen Kontext berücksichtigt, ist neben iOS 27 mindestens ein iPhone 15 Pro oder ein Modell der iPhone-16-Serie erforderlich. Eine Beta-Version für die japanische Sprache wurde für den kommenden Oktober angekündigt.
