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AirPods Max: Gericht weist Sammelklage wegen Feuchtigkeitsstau ab

Veröffentlicht: 09.07.2026 um 13:14 Uhr, Redaktion boerse-global.de

US-Gericht schrÀnkt Sammelklage gegen Apple wegen Kondenswasser in AirPods Max drastisch ein. Nur zwei Klagepunkte bleiben bestehen.

AirPods Max Sammelklage: Gericht weist die meisten VorwĂŒrfe ab
Hochwertige Over-Ear-Kopfhörer mit leichter Kondensation vor unscharfem Gerichtssaal. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Ein Bundesgericht in New York hat die Sammelklage gegen Apple wegen angeblicher KonstruktionsmĂ€ngel bei den AirPods Max drastisch eingeschrĂ€nkt. Richterin Orelia E. Merchant wies am 7. Juli 2026 die meisten Klagepunkte ab – darunter alle Forderungen nach New Yorker Recht.

Feuchtigkeitsstau in den Ohrmuscheln

Im Zentrum des Rechtsstreits steht ein Problem, das Nutzer seit dem Marktstart der Premium-Kopfhörer immer wieder dokumentieren: Kondenswasserbildung in den Ohrmuscheln. Die KlĂ€ger argumentierten, ein Konstruktionsfehler fĂŒhre zu Feuchtigkeitsansammlungen bei lĂ€ngerem Tragen oder in bestimmten Umgebungen.

Doch Richterin Merchant folgte dieser Argumentation nur teilweise. Sie stellte klar, dass die GewĂ€hrleistungsstandards des Bundesstaates New York lediglich ein Mindestmaß an QualitĂ€t verlangen – nicht Perfektion. Apples AnwĂ€lte hatten stets betont, dass die Kopfhörer diesen Anforderungen genĂŒgen.

KlÀger aus New York aus dem Verfahren ausgeschlossen

Die Entscheidung hat unmittelbare Konsequenzen: Der New Yorker KlĂ€ger Arthur Apicella ist aus dem Verfahren ausgeschieden. Seine Klage wurde endgĂŒltig und mit Vorurteil abgewiesen – eine erneute Einreichung ist nicht möglich.

Anders sieht es fĂŒr den KlĂ€ger aus Washington, Dustin Amundson, aus: Er darf mit zwei spezifischen RechtsansprĂŒchen fortfahren. Zum einen beruft er sich auf das GewĂ€hrleistungsrecht des Bundesstaates Washington, zum anderen auf das bundesweite Magnuson-Moss-Garantiegesetz.

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NĂ€chste Schritte im Rechtsstreit

Die ursprĂŒngliche Sammelklage stammt aus dem April 2025 – Jahre nachdem erste Nutzer ĂŒber Kondenswasserprobleme berichteten. Obwohl das Verfahren stark eingeschrĂ€nkt wurde, gibt das Gericht dem verbliebenen KlĂ€ger Zeit fĂŒr eine Neuausrichtung.

Bis zum 5. August 2026 kann Amundson geÀnderte Klagepunkte einreichen oder versuchen, bestimmte Aspekte des Washingtoner Verfahrens zu retten. Apple hat dann bis zum 4. September 2026 Zeit, formell auf die geÀnderten Klagen zu reagieren.

Designfrage bleibt aktuell

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Die rechtliche Auseinandersetzung gewinnt zusĂ€tzliche Brisanz durch Apples Produktstrategie: Auch die im MĂ€rz 2026 erschienenen AirPods Max 2 nutzen dasselbe GehĂ€usedesign wie das Original. Nutzerberichte ĂŒber Feuchtigkeitsansammlungen reichen bis ins Jahr 2020 zurĂŒck.

Apple hĂ€lt unbeirrt an seiner Position fest: Die Kopfhörer seien funktionstĂŒchtig und erfĂŒllten alle branchenĂŒblichen Standards fĂŒr Unterhaltungselektronik dieser Kategorie. Ob das Unternehmen tatsĂ€chlich haften muss, entscheidet sich nun am Ausgang des Washingtoner Verfahrens.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

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