AirPods Pro 3: Apple senkt Preis erstmals unter 200 Euro
27.05.2026 - 10:04:07 | boerse-global.deApple senkt die Preise seiner AirPods-Reihe drastisch – die Pro-3-Modelle kosten erstmals unter 200 Euro.
Der amerikanische Elektronikkonzern hat im Rahmen der Memorial-Day-Verkaufsaktionen neue Preisrekorde aufgestellt. Die AirPods Pro 3 sind seit dem 25. Mai für 199 Euro erhältlich – ein Nachlass von 50 Euro gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 249 Euro. Bei großen Händlern wie Amazon erreichen die High-End-Kopfhörer damit ein Niveau, das bisher nur in der Weihnachtssaison üblich war.
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Preisrutsch bei der gesamten AirPods-Familie
Die Rabattaktion erfasst das gesamte AirPods-Ökosystem. Die Standard-AirPods 4 kosten nun 99 Euro (statt 129 Euro), die Variante mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) liegt bei 149 Euro. Die überarbeiteten AirPods Max 2 fielen auf einen Amazon-Tiefstpreis von 509 Euro – 40 Euro unter dem regulären Preis.
Die 20-Prozent-Ersparnis bei den AirPods Pro 3 ist besonders bemerkenswert: Acht Monate nach dem Marktstart erreicht das Modell erstmals diesen Rabatt. Technische Tests vom 26. Mai heben die integrierte Herzfrequenzmessung und die Live-Ăśbersetzungsfunktion als entscheidende Neuerungen hervor.
Technische Details und kleine Schwächen
Die In-Ear-Kopfhörer bieten eine IP57-Zertifizierung gegen Staub und Wasser sowie ein verbessertes Passformsystem mit fünf Ohrstöpselgrößen – inklusive einer neuen XXS-Variante. Die Akkulaufzeit beträgt rund zehn Stunden im Transparenzmodus und acht Stunden mit aktiviertem ANC. Tester loben die doppelt so effektive Geräuschunterdrückung im Vergleich zum Vorgänger.
Allerdings gibt es auch Kritik: Das Ladecase ist kratzempfindlich, und Apple verzichtet weiterhin auf einen hochauflösenden Audio-Codec oder einen manuellen Equalizer. Für Audiophile bleibt das ein Wermutstropfen.
Luxus-Accessoires und harte Konkurrenz
Die Marktreife der AirPods zeigt sich auch im Zubehörmarkt: Bottega Veneta brachte am 26. Mai eine Schutzhülle für die AirPods Pro auf den Markt – aus Kalbsleder mit Messingbeschlägen, die gleichzeitig als Umhängeband dient. Die Kopfhörer sind längst zum Modeaccessoire geworden.
Die Konkurrenz schläft nicht: Samsungs Galaxy Buds 3 FE kosten aktuell nur 80 Euro, die Bose QuietComfort Ultra Earbuds der zweiten Generation liegen bei 249 Euro – exakt auf dem Niveau der unrabattierten AirPods Pro 3. Googles Pixel Buds 2a sind für 109 Euro zu haben. Der Markt ist hart umkämpft.
Software-Revolution fĂĽr die AirPods
Hinter den Hardware-Rabatten zeichnen sich bedeutende Software-Neuerungen ab. Das kommende iOS 27 soll das erste große Redesign der AirPods-Benutzeroberfläche seit 2016 bringen. Noch spannender: Apple plant offenbar die Unterstützung von Google Cast – zumindest für Nutzer in der EU. Das wäre ein bemerkenswerter Schritt aus dem geschlossenen Apple-Ökosystem.
Die watchOS 27 soll verbesserte Herzfrequenzmessung bieten, während der erwartete KI-gestützte Gesundheitscoach (Codename „Mulberry") offenbar auf sich warten lässt.
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Strategische Preispolitik vor der WWDC
Die koordinierten Rabatte – auch das 13-Zoll M5 MacBook Air (512 GB) fiel auf 900 Euro – deuten auf eine strategische Lagerbereinigung hin. Branchenbeobachter sehen darin eine gezielte Vorbereitung auf die WWDC am 8. Juni 2026, wo Apple die neuen Software-Funktionen offiziell vorstellen dürfte.
Mit dem 199-Euro-Preisniveau für die AirPods Pro 3 setzt Apple ein klares Zeichen: Der Konzern will seine Ökosystem-Vorteile – nahtloses Wechseln zwischen Geräten und die kommenden iOS-27-Verbesserungen – nutzen, um Marktanteile von Bose, Samsung und Google zurückzuerobern.
Bis zur Veröffentlichung von iOS 27 im September 2026 bleiben die aktuellen Hardware-Rabatte die günstigste Gelegenheit, in das M5- und AirPods-Pro-3-Ökosystem einzusteigen.
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