AirPods, Herzfrequenzmessung

AirPods Pro 3: Herzfrequenzmessung mit 1,23% Fehlerquote

Veröffentlicht: 04.07.2026 um 20:55 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apples neue Ohrhörer überzeugen mit präziser Pulsmessung, enttäuschen aber durch mangelnde Reparierbarkeit und kürzere Akkulaufzeit.

AirPods Pro 3: Gesundheits-Tracker mit Schwächen bei Reparatur
Apple AirPods Pro 3 Ohrhörer in Ladecase mit schwachem Leuchten als Symbol für Gesundheitsüberwachung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Doch ein altbekanntes Problem bleibt bestehen: Die Reparaturfreundlichkeit ist katastrophal.

Hightech im Ohr: Pulsmessung mit Bravour

Apples neue Flaggschiff-Kopfhörer sind mehr als nur ein Audio-Gadget. Mit dem integrierten H2-Chip und einer aktiven Geräuschunterdrückung (ANC), die laut Apple doppelt so effektiv sein soll wie beim Vorgänger, liefern sie Spitzenleistung. Die IP57-Zertifizierung macht sie zudem resistent gegen Staub und Wasser.

Das eigentliche Highlight ist jedoch der infrarotbasierte Herzfrequenzsensor. Tests von CNET vom heutigen Samstag bescheinigen dem System eine beeindruckende Genauigkeit. Mit einer durchschnittlichen Fehlerquote von lediglich 1,23 Prozent liegt die Messung nur knapp hinter der Apple Watch. Diese Gesundheitsdaten sollen nahtlos in das Apple-Ökosystem integriert werden. Das für iOS 27 erwartete Update wird Berichten vom heutigen Tag zufolge unter anderem einen Equalizer und die GymKit-Synchronisation für die Herzfrequenzdaten mitbringen. Das macht die AirPods Pro 3 zu einem ernstzunehmenden Fitness-Begleiter.

Die Kehrseite der Medaille: Reparatur-Albtraum

Doch wer auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit setzt, wird enttäuscht. Ein aktueller Teardown von iFixit vergibt die Note 0 von 10. Der Grund: Der Akku ist fest verklebt und kann vom Nutzer nicht ausgetauscht werden.

Anzeige

Viele iPhone-Nutzer übersehen nach dem Update auf neue Betriebssysteme oder beim Koppeln von Zubehör gefährliche Standardeinstellungen. Apple-Experte Detlef Meyer erklärt in diesem kostenlosen Ratgeber, wie Sie Ihre Daten und Privatsphäre mit wenigen Klicks wirklich schützen. iOS-Sicherheits-Ratgeber kostenlos herunterladen

Das schlägt sich auch auf die Akkulaufzeit nieder. Zwar bieten die Ohrhörer selbst mit aktiviertem ANC bis zu acht Stunden Laufzeit – ein guter Wert. Doch die Gesamtlaufzeit inklusive Ladecase sinkt auf 24 Stunden. Das sind sechs Stunden weniger als beim Vorgänger. Das Case selbst beherbergt einen Akku mit 1,334 Wh und wird per USB-C geladen.

Heftige Konkurrenz: Samsung und Nothing mischen mit

Die AirPods Pro 3 betreten einen hart umkämpften Markt. Bereits gestern, am 3. Juli, wurden die Samsung Galaxy Buds4 Pro für 249,99 Euro vorgestellt. Sie bieten ein Adaptive 2.0 ANC und ein Sechs-Mikrofon-System. Der Nachteil: Die Akkulaufzeit liegt bei maximalem ANC bei nur rund sechs Stunden, auch wenn sie dafür 24-Bit-Audio in hoher Auflösung liefern.

Noch mehr Druck kommt von Nothing. Das Unternehmen plant für übermorgen, den 7. Juli 2026, den Launch der Ear (3a). Branchenbeobachter erwarten ein preisgünstiges Modell mit ANC und verbessertem Akku. Der Preiskampf tobt bereits jetzt: Auf Amazon sind die AirPods 4 heute für nur 99 Euro und die Beats Fit Pro für 123,49 Euro gelistet – jeweils die günstigsten Preise des Jahres.

Anzeige

Ob AirDrop, iOS oder Lightning – wer die neuen Funktionen seines iPhones und Zubehörs voll ausschöpfen möchte, muss die Apple-Fachsprache verstehen. Dieses Gratis-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe in einfachen Worten und hilft Ihnen, im Apple-Ökosystem endlich den Durchblick zu behalten. Kostenloses iPhone-Lexikon jetzt sichern

Ausblick: Zukunft ohne Kameras?

Während die AirPods Pro 3 also voll auf Gesundheitssensoren setzen, scheinen andere Pläne vorerst gescheitert. Analysten und Leaker berichteten am gestrigen Freitag, dass die Entwicklung von AirPods Pro mit Infrarotkameras für Siri Visual Intelligence gestoppt wurde.

Bloomberg hatte im Mai 2026 noch von fortgeschrittenen Tests dieser Prototypen berichtet. Die Gründe für den Stopp sind unklar. Vermutet werden Probleme mit der Reife der Siri-KI oder ein Mangel an bestimmten Speicherchips. Ursprünglich für die erste Jahreshälfte 2026 erwartet, verschiebt sich eine mögliche Markteinführung von kamerabestückten AirPods damit auf unbestimmte Zeit.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69691238 |