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AirPods Pro: Apple schließt kritische Sicherheitslücke CVE-2025-20701

19.06.2026 - 22:26:14 | boerse-global.de

Apple schließt mit der neuen AirPods-Firmware 8B41 eine als schwerwiegend eingestufte Bluetooth-Sicherheitslücke. Zudem enthüllt die iOS 27 Beta neue Funktionen für die AirPods Pro 3.

Apple AirPods Pro: Firmware-Update 8B41 behebt kritische Sicherheitslücke
AirPods - Apple AirPods Pro earbuds in their charging case, with a subtle digital security overlay. 19.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple hat am 17. und 18. Juni 2026 die Firmware-Version 8B41 (auch als 8.1.41 bekannt) für die aktuellen AirPods Pro-Modelle veröffentlicht. Das Update betrifft die AirPods Pro 3 sowie beide USB-C- und Lightning-Varianten der zweiten Generation. Während die offiziellen Release-Notes lediglich allgemeine Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen nennen, fällt die Veröffentlichung mit einem kritischen Sicherheitsupdate für andere Apple-Audioprodukte zusammen.

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Sicherheitslücken und Firmware-Updates

Parallel zu den AirPods erhielten die Beats Studio Buds die Firmware 1B211 – und das aus gutem Grund. Apple schließt damit die Sicherheitslücke CVE-2025-20701, die mit einem Schweregrad von 8,8 bewertet wird. Die Schwachstelle betrifft Airoha-Bluetooth-Chips und ermöglicht Angreifern in Bluetooth-Reichweite, das Mikrofon zu belauschen.

Das Problem beschränkt sich nicht auf Apples Ökosystem. Forscher identifizierten die betroffenen Chips auch in Produkten von Sony, Bose, JBL, Marshall und Jabra. Während Jabra, Bose und JBL bereits eigene Updates bereitgestellt haben, schließt Apple mit der neuen Firmware nun die Lücke für die Beats Studio Buds.

Bereits im Juni 2024 hatte der Forscher Jonas Dreßler eine ähnliche Schwachstelle (CVE-2024-27867) gemeldet. Damals konnten Angreifer ein gekoppeltes Gerät vortäuschen, um Zugriff auf AirPods und Beats-Modelle zu erhalten. Apple reagierte mit den Firmware-Versionen 6A326 und 6F8.

Neue Funktionen in der iOS 27 Beta

Technische Details zu den künftigen Fähigkeiten der AirPods Pro 3 wurden am 17. Juni 2026 mit der Veröffentlichung der iOS 27 Beta bekannt. Das kommende Betriebssystem bringt mehrere hardware-spezifische Neuerungen:

  • Gesundheit und Fitness: Die AirPods Pro 3 unterstützen GymKit – der Herzfrequenzsensor der Ohrhörer koppelt sich direkt mit Fitnessgeräten über das iPhone.
  • Audio-Anpassung: Ein neuer Custom EQ steht für AirPods Pro 3, Pro 2, Max 2 und AirPods 4 zur Verfügung.
  • Erweiterte Navigation: Precision Finding für die AirPods Pro 3 wird über die Apple Watch mit integriertem UWB-Chip unterstützt.
  • KI-Verbesserungen: Siri AI erhält umfassenderes Weltwissen, Konversationsfähigkeiten und persönlichen Kontext.

Zudem wurde das Einstellungsmenü für Audiogeräte in iOS 27 neu gestaltet – mit kategorisierten Abschnitten und aktualisierten Symbolen für eine bessere Navigation.

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Marktposition und Preise

Mitte Juni 2026 startete Apple eine neue Werbekampagne für die AirPods Pro 3 mit Real-Madrid-Star Vini Jr. Der Konzern behauptet darin, die beste aktive Geräuschunterdrückung (ANC) der Welt zu bieten. Damit positioniert sich Apple im direkten Wettbewerb mit den Sony WF-1000XM5 und den Samsung Galaxy Buds 3 Pro.

Die Preise schwanken derzeit erheblich, da Händler ihre Lager räumen. Am 18. Juni 2026 fielen die AirPods Pro 3 bei Amazon auf 179 US-dollar – ein Rabatt von 28 Prozent gegenüber dem regulären Preis von 249 Dollar. In Großbritannien waren die AirPods 4 mit ANC für umgerechnet rund 125 Euro zu haben, ein Preisnachlass von 26 Prozent.

Weitere Audio-Angebote ab dem 19. Juni 2026: Die erste Generation der AirPods Max kostet 429 Dollar, die zweite Generation 499,99 Dollar über Woot. Zum Vergleich: Die Samsung Galaxy Buds 3 Pro sind international für umgerechnet rund 135 Euro erhältlich – ein Rabatt von 46 Prozent.

Leistungsvergleich mit der Konkurrenz

Aktuelle Tests im Premium-Kopfhörermarkt vergleichen Apples neueste Modelle mit der 2026er Sony „The ColleXion" und den Bose QC Ultra Gen 2. Analysten stellten fest, dass die Sony-Modelle zwar einen V3-Prozessor und DSEE-Ultimate-Technologie nutzen, ihre Geräuschunterdrückung aber schlechter abschneidet als die der AirPods Max 2 und Bose QC Ultra Gen 2.

Bei der Akkulaufzeit bieten die Sennheiser Momentum 5 mit bis zu 57 Stunden Spitzenwerte – deutlich mehr als die rund 30 Stunden der Sony-Flaggschiffe. Allerdings punkteten die Sony-Modelle mit überlegener Mikrofonqualität in lauten Umgebungen.

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