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Android 17: Google ermöglicht erstmals iMessage-Verlauf auf Android

20.06.2026 - 03:55:25 | boerse-global.de

Vodafone ermöglicht als erster Anbieter den direkten eSIM-Wechsel zwischen iPhones. Parallel erleichtert Android 17 den Umstieg von iOS.

Vodafone startet direkten eSIM-Transfer zwischen iPhones
Android - Ein modernes Smartphone zeigt eine NachrichtenoberflĂ€che, mit dem Google-Logo im Hintergrund. 20.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Vodafone-Kunden können ab sofort ihre eSIM-Profile direkt zwischen iPhones ĂŒbertragen – ohne lĂ€stiges QR-Code-Scannen oder manuelle LöschvorgĂ€nge.

Der Mobilfunkanbieter hat am Freitag als erster Netzbetreiber einen direkten eSIM-Transferdienst von iPhone zu iPhone gestartet. Das neue Feature vereinfacht den Umzug des Mobilfunkvertrags zwischen GerĂ€ten erheblich. Bislang war dafĂŒr entweder das manuelle Einscannen eines QR-Codes oder das Löschen des alten Profils vor der Übertragung nötig.

So funktioniert der neue Service

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Vodafone-Kunden können ihre eSIM-Profile entweder wĂ€hrend der Ersteinrichtung eines neuen iPhones oder spĂ€ter ĂŒber die GerĂ€teeinstellungen ĂŒbertragen. Voraussetzung: Die GerĂ€te mĂŒssen mindestens ein iPhone XS oder iPhone XR sein – alle neueren Modelle sind ebenfalls kompatibel. Zudem ist iOS 17 oder höher erforderlich.

Der gesamte Vorgang lĂ€uft drahtlos ab. Weder ein physischer Eingriff noch der Kontakt zum Kundenservice sind nötig. Allerdings gilt eine EinschrĂ€nkung: Der Direkttransfer funktioniert vorerst nicht mit dem OneNumber-Dienst des Anbieters. Vodafone setzt damit auf einen nutzerfreundlichen Ansatz, der administrative HĂŒrden abbaut.

Google kontert mit mÀchtigem Android-Update

Fast zeitgleich hat Google seine „Android Switch“-Funktion grundlegend ĂŒberarbeitet. Mit dem Start von Android 17 rollt der Konzern ab Mitte Juni ein umfangreiches Update aus, das den Umstieg von iOS auf Android erheblich erleichtern soll.

Die neue Migration startete am 16. Juni fĂŒr Pixel-6-GerĂ€te und neuere Modelle. Bis zum 19. Juni wurde die Funktion auf weitere GerĂ€te ausgeweitet. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Nachrichten und Kommunikation: Erstmals lassen sich komplette iMessage-VerlĂ€ufe ĂŒbertragen – inklusive Gruppenchats, Stickern und Reaktionen. Auch verschlĂŒsselte RCS-Nachrichten, SMS, MMS und Anruflisten werden unterstĂŒtzt.
  • Zugangsdaten: Passwörter, Passkeys und WLAN-ZugĂ€nge wandern drahtlos mit.
  • Systemeinstellungen: Homescreen-Layouts, App-Anordnungen, Hintergrundbilder, Barrierefreiheitseinstellungen und Wecker werden ĂŒbernommen.
  • App-Daten: Neue Entwicklerschnittstellen ermöglichen die Migration von In-App-Daten. Google-Konten werden automatisch auf dem neuen GerĂ€t angemeldet.
  • Medien und ProduktivitĂ€t: Dateien, Ordner, KalenderanhĂ€nge und Apple-Notes inklusive Beschriftungen und AnhĂ€ngen sind ĂŒbertragbar.

Branchenzusammenarbeit und EU-Einfluss

Die verbesserten Migrationsmöglichkeiten sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Google und Apple. Paul Dunlop, Produktverantwortlicher bei Google, erklĂ€rte, die Integration in die Einrichtungsprozesse beider Betriebssysteme solle die HĂŒrden beim Wechsel zwischen den Ökosystemen senken. Branchenbeobachter sehen darin auch eine Reaktion auf InteroperabilitĂ€tsanforderungen, etwa aus der EuropĂ€ischen Union.

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Apple habe dafĂŒr spezifische Prozeduren in iOS 26.3 eingefĂŒhrt, berichten Insider. Die neuen Migrationsfunktionen stehen zunĂ€chst nur fĂŒr eine begrenzte Anzahl von Android-17-GerĂ€ten zur VerfĂŒgung – vorrangig der Pixel-Serie. Eine breitere EinfĂŒhrung bei anderen Herstellern wird in den kommenden Monaten erwartet. Samsung-Galaxy-Nutzer sollen die Funktionen voraussichtlich mit dem Update auf One UI 9.0 erhalten.

Quick Share bekommt Cloud-Funktion

ErgĂ€nzend zu den System-Updates hat Google bereits im Mai 2026 seine „Quick Share“-Funktion aufgerĂŒstet. Der Dienst bietet nun eine cloudbasierte DateiĂŒbertragung, die QR-Codes generiert. Damit können Daten zwischen Android- und iOS-GerĂ€ten ausgetauscht werden. Eine Integration in populĂ€re Messenger wie WhatsApp ist fĂŒr die Zukunft geplant.

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