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Android 17: Google schließt Bootloop-Fehler, warnt vor BadBox

Veröffentlicht: 18.06.2026 um 12:08 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Google veröffentlicht Android 17 fĂŒr Pixel-GerĂ€te und behebt kritische Fehler. Zeitgleich warnen Experten vor zehn Millionen infizierten GerĂ€ten durch das Botnetz BadBox 2.0.

Android 17 Update: Google schließt Bootloop-Fehler und warnt vor BadBox 2.0
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt ein digitales Schloss-Symbol mit fließenden Datenlinien, umgeben von einer dunklen, technologischen Umgebung. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Doch zeitgleich warnen Sicherheitsexperten vor dem Botnetz „BadBox 2.0“ – rund zehn Millionen GerĂ€te sind infiziert.

Android 17 schließt kritische LĂŒcken

Seit Mitte Juni erhalten Pixel-6- bis Pixel-10-Nutzer das Update. Android 17 bringt nicht nur neue Funktionen wie schwebende App-Fenster und einen Gaming-Modus fĂŒr FaltgerĂ€te. Vor allem behebt das Update einen hartnĂ€ckigen Bootloop-Fehler, der seit dem FrĂŒhjahr fĂŒr SystemausfĂ€lle sorgte.

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Auch Probleme beim kabellosen Laden und Grafikstörungen bei der Pixel-10-Serie sind Geschichte. Neu sind feingranulare Berechtigungen: Apps bekommen nur noch temporĂ€ren Standortzugriff, und beim Adressbuch wĂ€hlst du einzelne Kontakte gezielt aus. Eine biometrische Fernsperre soll gestohlene GerĂ€te besser schĂŒtzen.

BadBox 2.0: Zehn Millionen GerÀte im Botnetz

Parallel zum Update-Release schlugen Sicherheitsforscher Alarm. Das Botnetz BadBox 2.0 hat sich auf gĂŒnstigen Android-GerĂ€ten eingenistet – zehn Millionen StĂŒck weltweit. Die Malware wurde bereits vor dem Verkauf aufgespielt, die Hardware basiert meist auf dem Android Open Source Project (AOSP).

Die HintermĂ€nner nutzen die infizierten GerĂ€te fĂŒr Werbebetrug und CyberkriminalitĂ€t. Um ihre Spuren zu verwischen, missbrauchen sie die GerĂ€te als Proxys – die kriminelle AktivitĂ€t lĂ€uft ĂŒber die IP-Adressen der ahnungslosen Besitzer. Google hat in Zusammenarbeit mit HUMAN Security und Trend Micro bereits Tausende betroffene Konten blockiert.

Der Fall zeigt: GerĂ€te außerhalb des kontrollierten Update-Ökosystems großer Hersteller sind ein massives Sicherheitsrisiko.

GrapheneOS zieht nach – Samsung geht eigene Wege

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Die Entwickler des sicherheitsorientierten Custom-ROMs GrapheneOS reagierten schnell. Bereits am 17. Juni stellten sie Android-17-basierte Repositories bereit. Eine erste experimentelle Version fĂŒr unterstĂŒtzte Pixel-Modelle ist in der Testphase. Ziel: Die Sicherheitsfunktionen weiter hĂ€rten, etwa durch strengere Regeln fĂŒr Hintergrundprozesse.

Bei Samsung zeichnet sich derweil ein Strategiewechsel ab. FĂŒr die Galaxy-S26-Serie gab es im FrĂŒhjahr einen Sicherheitspatch, doch der Fokus liegt zunehmend auf der eigenen OberflĂ€che One UI. Das kommende Update auf Version 8.5 bringt fĂŒr bestimmte Modelle umfangreichere Änderungen als der reine Android-Basiswechsel.

Der Trend ist klar: Hersteller entkoppeln die Software-Pflege zunehmend, um eigene Funktionen schneller auszuliefern. Ob das die SicherheitslĂŒcke schließt, die BadBox 2.0 offenbart hat? Wohl kaum.

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