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Android 17 QPR2 Beta 3: Google führt native App-Sperre ein

Veröffentlicht am: 17.08.2026 um 06:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google erweitert die dritte Beta von Android 17 QPR2 um flexible Schnelleinstellungen, eine native App-Sperre und verbesserte Sicherheitsfunktionen für Pixel-Smartphones.

Android 17 QPR2 Beta 3: Neue UI-Freiheiten und App-Sperre für Pixel-Geräte
Ein modernes Google Pixel Smartphone auf einem minimalistischen Holztisch bei natürlichem Licht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google hat am 14. August 2026 die dritte Beta-Version des Android 17 Quarterly Platform Release 2 (QPR2) für die Pixel-Modellreihen 6a bis 10a sowie für das Pixel Fold und das Pixel Tablet freigegeben.

Das Update umfasst die Build-Nummern CP41.260731.005.A2 beziehungsweise B1 und integriert den Sicherheitspatch vom 5. August 2026. Zusammen mit der Aktualisierung werden die Google Play Services in der Version 26.26.34 ausgeliefert. Die neue Testversion legt einen deutlichen Schwerpunkt auf die Personalisierung der Benutzeroberfläche sowie auf verbesserte Datenschutzmechanismen.

Flexiblere Gestaltung der Schnelleinstellungen und des Designs

Eine der zentralen Neuerungen in der aktuellen Beta ist der überarbeitete Editor für das Layout der Schnelleinstellungen (Quick Settings). Nutzer erhalten damit erstmals die Möglichkeit, den Helligkeitsregler, die Funktionskacheln und den Media Player flexibler anzuordnen. Insgesamt stehen sechs verschiedene Layout-Varianten zur Auswahl, um die Bedienoberfläche an individuelle Bedürfnisse anzupassen.

Zusätzlich hat Google die Dynamic-Color-Funktionen erweitert. Ein neu eingeführter Hue-Slider erlaubt eine präzisere Justierung der Farbthemen, die auf dem Hintergrundbild basieren. Optisch wird das System zudem durch neue Blur-Effekte ergänzt, die nun auch auf dem Sperrbildschirm zum Einsatz kommen und für eine modernere Tiefenwirkung der Benutzeroberfläche sorgen sollen.

Einführung einer nativen App-Sperre und Schutz vor Betrug

Im Bereich der Sicherheit führt Android 17 QPR2 Beta 3 eine integrierte App-Lock-Funktion ein. Diese ermöglicht es Anwendern, einzelne Anwendungen durch einen langen Tastendruck auf das jeweilige Icon zu sperren. Der Zugriff auf diese geschützten Apps ist fortan nur noch nach einer Authentifizierung mittels Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN möglich.

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Sobald eine App gesperrt ist, blendet das System sämtliche zugehörigen Benachrichtigungen, Widgets und Verknüpfungen aus, um die Privatsphäre zu erhöhen. Die Verwaltung der gesperrten Anwendungen erfolgt zentral in den Systemeinstellungen unter dem Pfad „Sicherheit & Datenschutz“.

Ein technisches Detail betrifft den Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Sogenannte AI-Agenten, denen bereits zuvor Zugriff gewährt wurde, behalten diesen Zugriff auch bei aktivierter App-Sperre.

Darüber hinaus enthält das Update Sicherheitsverbesserungen zum Schutz vor Call-Forwarding-Betrug. Die Funktion „sendUssdRequest()“ wird künftig blockiert, wenn die erforderliche CALL_PHONE-Berechtigung fehlt. Bei einer manuellen Eingabe entsprechender Codes wird zudem ein Bestätigungsdialog eingeblendet, um ungewollte Rufumleitungen durch betrügerische Manipulationen zu verhindern.

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Optimierungen für Foldables und Fehlerbehebungen

Für faltbare Endgeräte hat Google die Multitasking-Fähigkeiten verbessert. Die Einführung spezieller Fenster-Handles soll die Handhabung mehrerer gleichzeitig geöffneter Anwendungen erleichtern und den Workflow auf größeren Displays optimieren.

Neben den funktionellen Erweiterungen adressiert die Beta 3 auch verschiedene Systemfehler. So wurde ein Problem behoben, das zu Abstürzen des Benachrichtigungsbereichs (Notification Shade) führte. Ebenso korrigierten die Entwickler fehlerhafte Batteriewarnungen, die in vorangegangenen Versionen aufgetreten waren.

Nach dem aktuellen Zeitplan wird die stabile Veröffentlichung von Android 17 QPR2 für den Dezember 2026 erwartet. Bis dahin dienen die Beta-Phasen dazu, die neuen Funktionen unter Realbedingungen zu testen und verbliebene Softwarefehler zu eliminieren.

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