Android-Backups: Google rechnet 40–80 MB künftig auf Speicher an
Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 18:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Backups kosten bald Speicher
Bislang waren App-Daten, Telefonprotokolle, SMS, MMS und Systemeinstellungen vom Speicherlimit ausgenommen. Das ändert sich jetzt. Künftig werden diese Datenmengen – im Schnitt 40 bis 80 Megabyte pro Gerät – auf das kostenlose Kontingent angerechnet.
Für Nutzer mit den üblichen 15 Gigabyte wird es eng. Neue Konten bekommen seit März 2026 sogar nur fünf Gigabyte Basis-Speicher, der erst nach Verifikation der Telefonnummer aufgestockt wird. Die Neuregelung für Bestandskunden soll mit einer Übergangsfrist von 45 Tagen greifen. Überschreitet ein Nutzer das Limit, pausieren die automatischen Backups. Nach zwei Jahren ohne Bereinigung oder Upgrade droht die Löschung – allerdings mit dreimonatiger Vorwarnzeit.
Ford verlangt Geld für App-Funktionen
Auch in der Autoindustrie setzt sich das Abo-Modell durch. Ford macht die Nutzung der FordPass-App für viele 2026er Modelle kostenpflichtig. Betroffen sind unter anderem Expedition, Bronco Sport und der elektrische Mustang Mach-E.
Konkret wird die Fernsperre für die Zündung nach einem kostenfreien Jahr gebührenpflichtig. Auf dem US-Markt kostet das rund 7,50 Euro pro Monat, in Kanada etwa 9,40 Euro. Nur Premium-Modelle wie der Lincoln Navigator haben vier Jahre lang freie Fahrt. Zwar hat Ford den direkten Verkauf von Fahrzeugdaten an Versicherungen eingestellt. Doch Kritiker bemängeln die wachsende Abhängigkeit von herstellereigenen Diensten.
Wer seine Android-Daten nicht verlieren will, sollte jetzt handeln: Google rechnet ab September 2026 Backups auf das Speicherkontingent an – durchschnittlich 40–80 MB zusätzlich. Mit der richtigen Strategie umgehen Sie die Kostenfalle. Jetzt kostenlosen Backup-Report anfordern
Truth Social plant Millisekunden-Vorsprung
Die Plattform Truth Social geht einen ungewöhnlichen Weg. Geplant ist ein kostenpflichtiger Hochgeschwindigkeitszugang für Finanzfirmen. Sie sollen Beiträge von Donald Trump einige Millisekunden früher empfangen als normale Nutzer. Das Problem: Trump ist größter Aktionär und würde direkt von den Einnahmen profitieren. Kritiker sehen darin einen handfesten Interessenkonflikt.
EU zwingt Google zur Öffnung
Die EU-Kommission erhöht den Druck auf marktbeherrschende Plattformen. Am 16. Juli 2026 verkündete sie zwei Entscheidungen auf Basis des Digital Markets Act (DMA).
Ihr Google-Speicher läuft über? Neue Konten erhalten seit März 2026 nur noch 5 GB Basis-Speicher – und die 45-tägige Übergangsfrist läuft. Dieser Report zeigt, wie Sie mit wenigen Klicks Speicher freigeben und Backups sichern. Speicher-Checkliste jetzt herunterladen
Google muss das Android-System für konkurrierende KI-Assistenten öffnen. Elf systemkritische Funktionen sind betroffen – darunter Sprachsteuerung und Zugriff auf Bildschirminhalte. Die technische Umsetzung muss bis August 2027 für Android 18 erfolgen.
Ab Januar 2027 muss der Konzern zudem anonymisierte Suchdaten teilen: Anfragen, Rankings und Klickverhalten. Die EU will damit den Wettbewerb fördern. Google warnt vor Datenschutz- und Sicherheitsrisiken. Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Umsatzes.
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