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Android September: Motion Assist soll Reisekrankheit lindern

Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 16:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Googles September-Update erweitert Android um Reisekrankheits-Hilfe, Objektsuche, Sehhilfen und neue Chat-Optionen mit gestaffelter Freigabe.

Google Android Drop im September: Fünf neue Funktionen starten
Ein modernes Smartphone liegt auf einem aufgeräumten Holztisch in natürlichem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Google hat den Android Drop für September 2026 angekündigt. Das Update bringt fünf neue Funktionen, die von der Linderung von Reisekrankheit über verbesserte Objektsuche bis hin zu barrierefreien Sehhilfen reichen. Der Rollout erfolgt nach Angaben des Unternehmens in Wellen über mehrere Wochen, sodass nicht alle Nutzer die Neuerungen gleichzeitig erhalten.

Motion Assist soll Reisekrankheit lindern

Zentrales Element des Updates ist die Funktion Motion Assist, die für Android 17 und neuere Versionen vorgesehen ist. Sie soll Reisekrankheit reduzieren, indem sie ein anpassbares Overlay aus Blasen über den Bildschirm legt. Die Funktion ähnelt damit dem Ansatz, den Apple mit seinen Vehicle Motion Cues verfolgt.

Gemini merkt sich verlegte Gegenstände

Für Geräte mit Android 16 oder neuer führt Google die Funktion „Remembered" innerhalb von Find Hub ein. Dabei merkt sich Gemini die Ablageorte von Gegenständen, die keinen physischen Tracker besitzen – etwa ein Passwort-Zettel in einer Schublade – und hält dazu ein Foto fest.

Auf diese Weise sollen Nutzer wichtige Objekte wie einen Reisepass oder Schlüssel später leichter wiederfinden, auch wenn diese nicht mit einem Bluetooth-Tag ausgestattet sind.

Gemini Live beschreibt die Umgebung

Eine weitere Neuerung richtet sich an Menschen mit Sehbehinderungen: Gemini Live Guided Vision, verfügbar ab Android 9, nutzt die Smartphone-Kamera, um die Umgebung des Nutzers zu beschreiben. Google weist jedoch darauf hin, dass die Funktion nicht für die Navigation gedacht ist, sondern lediglich unterstützend zur allgemeinen Orientierung dienen soll.

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Checklisten und neue Designs in Google Messages

Auch Google Messages erhält im Rahmen des Drops Erweiterungen. Durch eine Integration mit Google Keep können Nutzer künftig gemeinsame, bearbeitbare Checklisten direkt in Chats erstellen. Der Zugriff erfolgt über das Plus-Icon oder eine vorgeschlagene Aktion innerhalb der Unterhaltung; der Rollout dieser Funktion begann am 1. September 2026.

Ergänzend dazu führt Google sogenannte Chat Themes ein, mit denen Nutzer individuelle Hintergründe für ihre Unterhaltungen auswählen können. Diese Funktion wurde bereits in der Vorwoche schrittweise ausgerollt und ist damit bereits bei einem Teil der Nutzerschaft angekommen.

Unterschiedliche Voraussetzungen je nach Funktion

Die fünf Neuerungen setzen unterschiedliche Android-Versionen voraus. Während Gemini Live Guided Vision bereits ab Android 9 nutzbar ist, benötigt Find Hub „Remembered" mindestens Android 16. Am voraussetzungsreichsten ist Motion Assist, das ausschließlich auf Geräten mit Android 17 oder neuer läuft. Für die beiden Messages-Funktionen werden hingegen keine speziellen Android-Versionen vorausgesetzt.

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Wie bei früheren Feature Drops üblich, verteilt Google die Verfügbarkeit gestaffelt: Manche Funktionen stehen laut Unternehmensangaben sofort zur Verfügung, andere werden erst in den kommenden Wochen für weitere Geräte freigeschaltet. Nutzer, die eine der Funktionen noch nicht sehen, müssen sich demnach gedulden, bis der jeweilige Rollout ihr Gerät erreicht.

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