Android-Update, Samsung

Android-Update: Samsung, Honor, Realme geben mehr App-Kontrolle

28.05.2026 - 07:22:06 | boerse-global.de

Smartphone-Hersteller erweitern Kontrollmöglichkeiten für vorinstallierte Apps. Android 16 zeigt zudem ungenutzte Software und neue Datenschutz-Indikatoren an.

Android-Update: Samsung, Honor, Realme geben mehr App-Kontrolle - Foto: über boerse-global.de
Android-Update: Samsung, Honor, Realme geben mehr App-Kontrolle - Foto: über boerse-global.de

Die großen Smartphone-Hersteller rüsten auf: Samsung, Honor und Realme geben Nutzern mehr Macht über vorinstallierte Apps und die Bildschirmorganisation.

Verstecken statt löschen: Neue Wege für mehr Übersicht

Im späten Mai 2026 haben mehrere Hersteller aktualisierte Anleitungen veröffentlicht, die das Management von App-Symbolen deutlich vereinfachen. Honor zeigt am Beispiel seines 600 Pro-Modells, wie sich Anwendungen in einen versteckten Bereich verschieben lassen. Der findet sich in den Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen des Geräts. Besonders praktisch: Der Zugriff auf diese verborgenen Apps lässt sich zusätzlich mit einem Passwort schützen.

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Realme zog am 27. Mai mit aktualisierten Richtlinien für sein 16 Pro 5G nach. Im Mittelpunkt steht die Verwaltung von Systemanwendungen. Nutzer können nun über das App-Management-Menü selbst entscheiden, welche vorinstallierte Software sichtbar bleibt. Samsung Hongkong präzisierte am 26. Mai seine Support-Dokumentation: Während sich unverzichtbare Werkzeuge wie Telefon- und Nachrichten-Apps nicht löschen lassen, können die meisten anderen vorinstallierten „Galaxy Essentials" sowohl vom Startbildschirm als auch aus der App-Übersicht verschwinden.

Automatische Aufräumarbeiten: Android erkennt ungenutzte Apps

Doch die Entwicklung geht über das manuelle Verstecken von Symbolen hinaus. Android-basierte Systeme lernen zunehmend, unnötige Software selbstständig zu identifizieren. Branchenberichte vom 26. Mai verweisen auf eine spezielle Liste in den Android-Einstellungen. Sie zeigt Anwendungen an, die seit Monaten nicht mehr geöffnet wurden. Auf Samsung-Geräten ist diese Funktion in die Menüs für Gerätepflege und Speicher integriert. So lassen sich durch das Entfernen veralteter Software schnell größere Speichermengen freigeben.

Auch Google arbeitet an einem Benachrichtigungssystem für sogenannte „tote" Anwendungen. Funde aus dem späten Mai 2026 deuten darauf hin, dass eine aktuelle Version des Google Play Store einen Code enthält, der Nutzer warnt, wenn eine installierte App aus dem Store entfernt wurde. Das soll sicherstellen, dass niemand unbemerkt eine Software nutzt, die keine Sicherheitsupdates oder Funktionsverbesserungen mehr erhält.

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Optische Auffrischung: Neue Icons und Datenschutz-Anzeigen

Der Trend zu besserer App-Verwaltung geht mit deutlichen optischen Veränderungen einher. Google bestätigte am 26. Mai 2026 die Einführung neuer App-Symbole mit Farbverläufen. Der Rollout soll mehrere Wochen dauern, bis alle Nutzer erreicht sind. Bereits Anfang des Monats wurde zudem der „Disco Icon"-Designtrend offiziell in den Pixel Launcher integriert – eine Stilrichtung, die von der Ästhetik der frühen 2000er Jahre inspiriert ist.

System-Updates bringen auch neue visuelle Hinweise für den Datenschutz. In den aktuellen Versionen von Android 16 erscheint nun ein blauer Punkt als Privatsphäre-Indikator, sobald eine App auf Standortdaten zugreift. Das funktioniert ähnlich wie die bereits bekannten Anzeigen für Kamera- und Mikrofonnutzung.

Parallel dazu startete Samsung in Südkorea den Rollout von One UI 8.5 für die Galaxy-Modelle A35 und A55. Das Update bringt Leistungsoptimierungen und Verfeinerungen der Benutzeroberfläche. Apple wiederum veröffentlichte im Mai 2026 ein Support-Dokument, das Nutzern hilft, die neu gestalteten „Creator Studio"-Symbole zu identifizieren. Diese nutzen nun spezifische visuelle Merkmale, um zwischen Abonnement- und Einmalkauf-Versionen der Software zu unterscheiden.

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