Anlagebetrug, Kriminalpolizei

Anlagebetrug: Kriminalpolizei warnt vor Vorabgebühren-Masche

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 11:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine Tirolerin verlor über 10.000 Euro an Betrüger. Auch in Menden zahlte ein Senior eine fünfstellige Summe an falsche Bankberater.

Anlagebetrug in Tirol: Frau verliert über 10.000 Euro
Ein Smartphone liegt verdeckt auf einem hölzernen Schreibtisch, symbolisch für die Gefahr durch betrügerische Anrufe. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

In Tirol ist eine 59-jährige Frau Opfer einer betrügerischen Anlagemasche geworden und hat dabei eine Summe von über 10.000 Euro verloren. Der Fall verdeutlicht die Vorgehensweise krimineller Netzwerke, die mit der Aussicht auf hohe Renditen operieren und ihre Opfer anschließend durch die Forderung von Gebühren für vermeintliche Auszahlungen schädigen.

Der Vorfall nahm seinen Anfang mit dem Versprechen außergewöhnlich hoher Gewinne. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge stellten die Täter der Frau lukrative Erträge in Aussicht, um sie zu einer Investition zu bewegen.

Als das Opfer jedoch die Auszahlung der vermeintlich erwirtschafteten Gewinne beantragte, forderten die Betrüger vorab die Begleichung einer speziellen Gebühr. Trotz der geleisteten Zahlung durch die Frau wurde der versprochene Gewinn nie ausgezahlt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe der Tat zu klären.

Ein vergleichbarer Fall von Anlagebetrug wurde zeitgleich aus Deutschland gemeldet. In Menden überwies ein 73-jähriger Mann über einen Zeitraum von mehreren Wochen eine insgesamt fünfstellige Summe an Kriminelle. In diesem Fall gaben sich die Täter als Bankberater aus. Die erste Kontaktaufnahme und die darauffolgenden Transaktionen fanden bereits im Juli 2026 statt.

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Den Schilderungen zufolge wurden dem Senior ebenfalls lukrative Investitionsmöglichkeiten versprochen. Als der Mann schließlich eine Auszahlung seines Kapitals forderte, wurde dies von den Tätern verweigert. Auch in diesem Fall hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen.

Angesichts dieser Vorfälle hat die Kriminalpolizei Menden eine ausdrückliche Warnung vor derartigen Betrugsmaschen veröffentlicht. Die Beamten mahnen zur besonderen Vorsicht bei Angeboten, die schnelles Geld versprechen, insbesondere wenn diese über das Telefon unterbreitet werden.

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Ein häufiges Merkmal dieser Taten sei die Kontaktaufnahme durch Personen, die sich als Bankmitarbeiter oder Finanzexperten ausgeben, ohne dass eine vorherige Geschäftsbeziehung bestand.

Polizeiexperten raten dazu, bei unverlangten Anrufen mit Anlageempfehlungen grundsätzlich skeptisch zu bleiben. Es wird empfohlen, keine Zahlungen zu leisten, die als Voraussetzung für die Auszahlung von Gewinnen deklariert werden.

Seriöse Finanzdienstleister würden solche Vorabgebühren in der Regel nicht auf diese Weise einfordern. Die Ermittlungsbehörden weisen zudem darauf hin, dass die Täter oft professionell geschult sind und über Wochen hinweg eine Vertrauensbeziehung zu ihren Opfern aufbauen, um diese zu immer höheren Zahlungen zu verleiten.

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