Apple, Anti-Snatching

Apple Anti-Snatching: Neue iPhone-Sperre gegen 125.000 DiebstÀhle

28.05.2026 - 20:50:48 | boerse-global.de

Apple entwickelt eine Sicherheitsfunktion, die iPhones bei gewaltsamen DiebstÀhlen automatisch sperrt. Sensoren und die Apple Watch erkennen die Situation.

Apple Anti-Snatching: Neue iPhone-Sperre gegen 125.000 DiebstĂ€hle - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Apple Anti-Snatching: Neue iPhone-Sperre gegen 125.000 DiebstĂ€hle - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Sie soll iPhones bei einem gewaltsamen Diebstahl automatisch sperren und unbefugten Zugriff auf sensible Daten verhindern. Hintergrund sind rund 125.000 gemeldete Handy-DiebstÀhle pro Jahr in Deutschland.

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Sensoren erkennen Diebstahlsituationen

Die neue Sicherheitsarchitektur nutzt Beschleunigungssensor und Gyroskop des iPhones. Sie erkennen ruckartige Bewegungen, wie sie fĂŒr das gewaltsame Entreißen typisch sind.

Eine Apple Watch dient als zusĂ€tzlicher Sicherheitsanker. Wird die Verbindung zwischen Smartwatch und iPhone abrupt unterbrochen – etwa durch eine Fluchtbewegung – löst das System die Sperrung aus. Branchenexperten rechnen mit der Vorstellung auf der WWDC Anfang Juni.

TrickdiebstÀhle halten Polizei auf Trab

Die technologische AufrĂŒstung kommt nicht von ungefĂ€hr. In den vergangenen Tagen gab es bundesweit eine Serie von TrickdiebstĂ€hlen. Allein am 27. Mai registrierte die Polizei in SĂŒdwestdeutschland vier FĂ€lle innerhalb weniger Stunden.

In Bobenheim-Roxheim, Ludwigshafen, Speyer und Dannstadt-Schauernheim entwendeten TÀter wertvollen Schmuck durch Ablenkungsmanöver. Auch heute meldeten Behörden in Leimen und Delmenhorst Àhnliche VorfÀlle. In Leimen lenkte eine TÀterin eine 55-jÀhrige Frau mit einer Wegfrage ab und entwendete ihr Goldarmband. In Delmenhorst tauschte ein Duo echten Schmuck wÀhrend eines GesprÀchs gegen FÀlschungen aus.

CyberkriminalitÀt: Banking-Trojaner auf dem Vormarsch

Neben physischen DiebstĂ€hlen bereitet die Justiz auch die digitale KriminalitĂ€t. Das Finanzgericht MĂŒnster wies die Klage eines Schockanruf-Opfers ab, das Verluste steuerlich geltend machen wollte. Die Revision wurde zugelassen.

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Ein weiteres Urteil vom 27. Mai: Die Hamburger Sparkasse muss nach einem Raub in einer Norderstedter Filiale keinen Schadenersatz zahlen – der Tresorraum sei ausreichend gesichert gewesen.

Die Lage bei digitaler KriminalitĂ€t verschĂ€rft sich. KI-gestĂŒtztes Phishing verursachte zuletzt globale SchĂ€den von rund 442 Milliarden Euro. Besonders alarmierend: Banking-Trojaner-FĂ€lle stiegen im ersten Quartal 2026 um 196 Prozent auf 1,24 Millionen. Interpol meldete bei der Operation FRONTIER+ III ĂŒber 3.000 Festnahmen im Zusammenhang mit automatisierter CyberkriminalitĂ€t.

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