Apple-Keynote 9. September: John Ternus führt neues iPhone-Trio vor
Veröffentlicht am: 04.08.2026 um 22:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple steht vor einem historischen Herbst: Erstmals seit Jahren wechselt die Führungsspitze, und gleichzeitig plant der Konzern den Einstieg in das Geschäft mit faltbaren Smartphones. Branchenbeobachter rechnen fest mit einer Präsentation am 9. September. Für deutsche Verbraucher dürfte vor allem eines interessant sein: Die neuen Pro-Modelle könnten deutlich teurer werden.
Führungswechsel bei Apple: Tim Cook übergibt an John Ternus
Am 1. September endet eine Ära: Tim Cook tritt als CEO zurück, sein Nachfolger John Ternus übernimmt. Der langjährige Hardware-Chef wird dann auch die Produktpräsentation im September leiten – ein Novum, denn bisher führte stets Cook durch die Keynotes. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Ternus soll direkt mit einem Paukenschlag starten.
Termin steht offenbar fest: 9. September als wahrscheinlichster Tag
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Apple hat intern bereits ein Losverfahren für US-Retail-Mitarbeiter gestartet, die bei der Veranstaltung assistieren sollen. Bewerbungsschluss ist der 8. August, die Gewinner werden bis zum 17. August benachrichtigt. Angesichts des Labor-Day-Wochenendes am 7. September verdichten sich die Hinweise auf eine Keynote am 8. oder 9. September. Vorbestellungen könnten demnach ab dem 12. September möglich sein, der freie Verkauf würde am 18. September starten. Sollte Apple den Termin auf den 15. September verschieben, würde sich der Marktstart auf den 25. September verschieben.
iPhone 18 Pro: Mehr Kamera, schlankeres Design, dickerer Preis
Im Zentrum der Veranstaltung stehen das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max. Beide Modelle sollen mit dem neuen A20-Pro-Chip arbeiten, der erstmals im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Die Fertigungskosten dafür sind im Vergleich zur Vorgängergeneration um rund 50 Prozent gestiegen – ein Anstieg, den Apple vermutlich an die Kunden weitergeben wird.
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Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
- Kamera: Neuer 48-Megapixel-Hauptsensor mit variabler Blende
- Design: Etwa 35 Prozent kleinere Dynamic Island, schlankeres Gehäuse im Stil des kolportierten „iPhone Air"
- Display: LTPO+-Panels mit 6,3 und 6,9 Zoll, neues C2-Modem mit 5G-Satellitenanbindung
- Akku: Beim Pro Max möglicherweise bis zu 5.500 mAh
Überraschung am Rande: Ein reguläres iPhone 18 soll in diesem Herbst nicht erscheinen. Branchenkreisen zufolge verschiebt sich der Marktstart auf März 2027.
iPhone Ultra: Apples erstes Falt-Handy kommt
Mit dem „iPhone Ultra" will Apple nun doch in das Segment der Foldables einsteigen. Das Gerät verfügt über ein 5,5-Zoll-Außendisplay und einen 7,8-Zoll-Innenbildschirm. Frühere Bedenken bezüglich der Haltbarkeit scheinen ausgeräumt: Die Produktionslinien wurden Ende Juli finalisiert. Der Preis dürfte bei über 2.000 US-Dollar liegen – ein klares Luxus-Segment.
AirPods mit Kamera, neue Apple Watches und Smart-Home-Offensive
Neben den iPhones stehen weitere Produkte auf dem Programm. Besonders spannend: neue AirPods mit integrierten Kamerasensoren. Diese dienen jedoch nicht der Fotografie, sondern der „visuellen Intelligenz" – also KI-gestützter Umgebungserkennung. Dazu gesellen sich die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4. Im Smart-Home-Bereich könnte Apple eine zweite Generation des HomePod mini und einen neuen „HomePad"-Hub vorstellen. Allerdings hängt der Zeitplan offenbar von der Entwicklung der generativen KI-Funktionen von Siri ab.
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Preise steigen: Das müssen Kunden einplanen
Die anhaltende Speicherkrise und die teurere 2-Nanometer-Fertigung treiben die Preise. In den USA dürfte das iPhone 18 Pro bei 1.299 US-Dollar starten, das Pro Max bei 1.399 US-Dollar – ein Aufschlag von 200 bis 300 US-Dollar gegenüber der Vorgängergeneration. In Indien werden umgerechnet rund 1.500 bzw. 1.660 Euro erwartet. Für Deutschland sind vergleichbare Anpassungen wahrscheinlich. Interessant: Die OLED-Panels sind um 20 Prozent günstiger geworden und kosten im Schnitt nur noch rund 66 US-Dollar – eine Ersparnis, die Apple offenbar nicht weitergibt.
