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Apple Music: Günstigeres Abo-Modell mit Werbung in Planung

01.06.2026 - 21:40:03 | boerse-global.de

Apple Music belegt oft viel Speicher. Optimierungstipps und neue Abo-Modelle im Überblick.

Apple Music: Günstigeres Abo-Modell mit Werbung in Planung - Bild: über boerse-global.de
Apple Music: Günstigeres Abo-Modell mit Werbung in Planung - Bild: über boerse-global.de

Apple Music belegt oft Gigabyte an Speicher – mit wenigen Einstellungen lässt sich der Speicherplatz deutlich vergrößern.

Speicherfresser identifizieren und reduzieren

Die Speicherverwaltung von iOS teilt Daten in verschiedene Kategorien ein. Besonders die Kategorie „Medien" frisst oft Unmengen an Speicher. Dazu zählen Apple Music-Downloads, Podcasts, Filme, Hörbücher und Sprachnotizen. Hochauflösende Fotos und Videos werden dagegen separat unter „Fotos" erfasst, iMessage-Anhänge landen unter „Nachrichten".

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Um den Speicherverbrauch in den Griff zu bekommen, empfiehlt sich eine manuelle Bestandsaufnahme der Downloads in der Musik-App. Über die Einstellungen lassen sich einzelne Alben oder Titel gezielt löschen. Wer es automagisch mag, aktiviert die Funktion „Speicher optimieren". Diese löscht automatisch Musik, die lange nicht gehört wurde. Allerdings springt die Funktion erst an, wenn das Gerät wirklich kritisch wenig Speicher hat.

Ein weiterer Tipp: Wer keine High-Fidelity-Qualität braucht, schaltet Lossless-Audio-Downloads aus. Diese Dateien sind deutlich größer als Standardformate. Auch das Löschen heruntergeladener Podcasts und das Aufräumen großer Dateien in der „Dateien"-App helfen, das Gerät flott zu halten.

Langfristige Strategien für mehr Speicher

Neben Apple Music gibt es weitere Stellschrauben, um Speicherplatz zu sparen. Nutzer von Messaging-Diensten wie LINE können durch das Leeren des Caches mehrere Gigabyte freischaufeln. Bei Instagram lohnt es sich, die automatische Speicherung von Fotos in der Mediathek zu deaktivieren. Und wer Safari so einstellt, dass Tabs nach einem Tag automatisch geschlossen werden, verhindert die Ansammlung von temporären Daten.

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Für Cloud-Fans bleibt iTunes Match eine Alternative. Für umgerechnet rund 23 Euro pro Jahr greifen Nutzer von überall auf ihre Musikbibliothek zu, ohne die Dateien dauerhaft auf dem iPhone speichern zu müssen.

Neue Preismodelle in Sicht

Die Diskussion um Speicher und Kosten kommt nicht von ungefähr. Apple Music sucht offenbar neue Wege, um mit Konkurrenten wie Spotify mitzuhalten. Während Spotify rund 700 Millionen Nutzer zählt, hat Apple Music die Marke von 100 Millionen Abonnenten geknackt.

Analysen von Android-Betacodes aus dem Mai 2026 deuten auf ein mögliches, günstigeres Abo-Modell hin. Dieses könnte Funktionen einschränken – etwa die Anzahl der Titelübersprünge begrenzen oder Werbung einblenden. Aktuell kostet das Studentenabo 5,99 Euro, das Einzelabo 10,99 Euro und das Familienabo 16,99 Euro pro Monat. Apple-Manager Oliver Schusser hat jedoch klargemacht, dass ein komplett werbefinanziertes Gratismodell unwahrscheinlich ist.

Die Entwicklungen fallen mit regionalen regulatorischen Veränderungen zusammen. In Frankreich wurde 2024 eine Streaming-Steuer von 1,2 Prozent für Plattformen mit mehr als 20 Millionen Euro Umsatz eingeführt. Die Einnahmen fließen an das Centre National de la Musique zur Förderung lokaler Produktionen, insbesondere in den Genres Jazz und Klassik. Als Reaktion darauf haben einige große Streaming-Anbieter ihre Preise in Frankreich angepasst.

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