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Apple Pay Pakistan: Code-Funde in iOS 27 deuten auf Start hin

Veröffentlicht am: 13.08.2026 um 08:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Neue iOS-27-Beta verweist auf PayPak-Integration. Apple bereitet offenbar den Zahlungsdienst für Pakistan vor, inklusive lokaler Preise bei Apple Music.

Apple Pay: Code-Funde in iOS 27 deuten auf Pakistan-Start hin
Eine Person nutzt ein Smartphone für eine kontaktlose Zahlung an einem modernen Kassenterminal in einem Geschäft. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

In der aktuellen Entwicklungsumgebung des Betriebssystems iOS 27 sind Hinweise auf eine bevorstehende Einführung des Bezahldienstes Apple Pay in Pakistan entdeckt worden. Wie am 13. August 2026 bekannt wurde, deuten neue Funde im Programmcode auf eine technische Vorbereitung für den dortigen Markt hin. Obwohl bisher kein offizielles Datum für den Start des Dienstes kommuniziert wurde, gilt die Entdeckung als konkretes Signal für eine Ausweitung der Apple-Dienste in der Region.

Integration in das nationale Zahlungsnetzwerk PayPak

Bereits am 12. August 2026 verdichteten sich die Anzeichen durch Funde in der Beta-Version von iOS 27, die spezifische Referenzen auf PayPak enthalten. Bei PayPak handelt es sich um das nationale Zahlungsnetzwerk Pakistans, welches von der Organisation 1LINK unter der Aufsicht der State Bank of Pakistan (SBP) betrieben wird. Die Infrastruktur von PayPak ist im Land weit verbreitet und umfasst nach aktuellen Daten mehr als 125.000 POS-Terminals für den Einzelhandel sowie etwa 18.500 Geldautomaten.

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Ein wesentlicher Schritt für die Kompatibilität mit modernen Bezahldiensten wurde bereits im Juni 2026 vollzogen, als die erste lokal entwickelte Kreditkarte auf Basis von PayPak angekündigt wurde. Branchenbeobachter wiesen darauf hin, dass die Integration von PayPak-Codes in die fünfte Beta-Version von iOS 27 darauf hindeuten könnte, dass eine vollständige Verfügbarkeit der Apple-Dienste nach dem regulären Software-Update im September 2026 möglich wäre.

Wachsender Markt für digitale Bezahldienste

Die Vorbereitungen von Apple fallen in eine Phase, in der die State Bank of Pakistan die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs massiv vorantreibt. Für das Finanzjahr 2025-26 stellte die Zentralbank Finanzmittel in Höhe von Rs. 3,5 Mrd. für das sogenannte Raast-QR-Subventionsprogramm bereit, um digitale Transaktionen zu fördern. Die Akzeptanz digitaler Zahlungen hat zuletzt deutlich zugenommen: Während im Juni 2025 noch etwa 60.000 tägliche Transaktionen im Bereich Person-to-Merchant (P2M) verzeichnet wurden, stieg diese Zahl bis Juni 2026 auf 1,1 Mio. an.

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Testphase über Apple Music und lokale Preisgestaltung

Parallel zu den Code-Funden wurden am 12. August 2026 Informationen über eine Anpassung der Apple-Dienste in Pakistan bekannt. Apple Music zeigt bereits lokale Preise an, wobei das Einzelabonnement für Rs. 379 pro Monat und der Familienplan für Rs. 649 pro Monat inklusive eines kostenlosen Probemonats gelistet werden. Damit positioniert sich das Unternehmen preislich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld: Der Konkurrent Spotify wird in Pakistan für Rs. 349 angeboten, während YouTube Premium ebenfalls bei Rs. 379 liegt.

Berichten zufolge befindet sich der Dienst derzeit in einer Art Soft-Launch-Phase. Während erste Nutzer mit pakistanischen Konten bereits erfolgreich Abonnements unter Verwendung lokaler PayPak-Karten abschließen konnten, scheiterten andere Zahlungsversuche noch. Dies deutet darauf hin, dass die Systeme zwar technisch vorbereitet, aber noch nicht vollständig für den gesamten Markt freigeschaltet sind. Eine offizielle Bestätigung seitens des Technologiekonzerns steht noch aus.

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