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ASUS ProArt P14: Erstes Laptop mit Nvidias RTX-Spark-Chip

Veröffentlicht am: 01.09.2026 um 19:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

ASUS bringt eine kompakte Creator-Workstation mit RTX-Spark-Chip, 12K-Videounterstützung und bis zu 128 GB Speicher im Herbst 2026 auf den Markt.

ASUS ProArt P14: Neue RTX-Spark-Workstation für Creator
Ein geschlossener, hochwertiger Laptop auf einem minimalistischen Schreibtisch in einem modernen Design-Studio. Illustration mit AI erstellt.

Der Hardware-Hersteller ASUS hat am 31. August 2026 das neue ProArt P14 präsentiert, das als eines der ersten Laptops auf der neuartigen RTX-Spark-Architektur von Nvidia basiert. Das 14-Zoll-Gerät richtet sich primär an die Zielgruppe der Creator und kombiniert hocheffiziente Rechenleistung mit einem kompakten Formfaktor. Mit dem Einsatz des RTX-Spark-Prozessors positioniert ASUS das Modell im High-End-Segment für mobile Workstations.

Technische Spezifikationen und Rechenleistung

Das Herzstück des ProArt P14 (Modell H7407BA) bildet der Nvidia-RTX-Spark-Chip, der eine Grace-CPU mit 20 Kernen sowie eine GPU mit 6.144 CUDA-Kernen vereint.

Diese Kombination erreicht laut Herstellerangaben eine Leistung von einem PFLOP bei FP4-Berechnungen, was insbesondere Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz und komplexen Videobearbeitung zugutekommen soll. Das System unterstützt die Bearbeitung von 12K-Videomaterial sowie KI-gestützte 4K-Generierung.

Beim Arbeitsspeicher setzt ASUS auf einen Unified-Memory-Ansatz mit Kapazitäten von 24, 32, 48, 64 oder bis zu 128 GB LPDDR5X, der eine Bandbreite von 300 GB/s erreicht.

Für den Massenspeicher stehen PCIe-4.0-SSDs mit 512 GB oder 1 TB zur Verfügung, wobei das Gerät über lediglich einen M.2-Steckplatz verfügt. Das 14-Zoll-OLED-Display bietet eine Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixeln bei einer Bildwiederholrate von 120 Hz und erreicht in der Spitze eine HDR-Helligkeit von bis zu 1.600 Nits.

Design, Anschlüsse und Energieversorgung

Trotz der hohen Leistungsdaten weist das ProArt P14 ein Gewicht von 1,48 Kilogramm auf. Die Energieversorgung wird durch einen 90-Wh-Akku sichergestellt. ASUS verzichtet bei diesem Modell auf ein proprietäres Ladegerät und setzt stattdessen auf das Laden via USB-C. Ein 140-Watt-Netzteil ist im Lieferumfang enthalten, wobei das Gerät Ladevorgänge mit bis zu 240 Watt unterstützt.

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Anschlussseitig ist die mobile Workstation mit USB4, HDMI 2.1 und einem SD-4.0-Kartenleser ausgestattet. In ersten Tests durch Fachmedien wie Tom’s Guide wurde das Gerät mit der Note B bewertet. Während die Leistung gelobt wurde, gab es Kritik an der Geräuschentwicklung unter hoher Last.

Im direkten Vergleich ordneten die Tester Konkurrenzmodelle wie das HP OmniBook Ultra 16 in die Kategorie S-Tier und das MSI Prestige N16 Flip AI+ in die Kategorie A ein, während das Dell XPS 16 mit der Note C bewertet wurde.

Markteinführung und wirtschaftlicher Hintergrund

Die Markteinführung des ASUS ProArt P14 ist für den Herbst 2026 bzw. das vierte Quartal des Jahres geplant. Obwohl noch keine offiziellen Preise für den europäischen Markt vorliegen, deuten Berichte aus dem asiatischen Raum auf ein Preisniveau von über 4,7 Millionen Won (ca. 3.200 US-Dollar) oder rund 110.000 NT-Dollar (ca. 3.400 US-Dollar) hin.

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Die Nachfrage seitens der Channel-Partner ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt hoch; die erste Zuteilung für ASUS und MSI, die jeweils rund 100.000 Einheiten umfasst, gilt als vollständig vorbestellt.

Der RTX-Spark-Chip wurde ursprünglich im Juni 2026 auf der Computex vorgestellt. Neben ASUS planen insgesamt sieben weitere Erstausrüster (OEMs), darunter Dell, HP, Lenovo und Microsoft, entsprechende Laptops für das vierte Quartal 2026. Nvidia selbst investierte im Zuge der Plattform-Strategie 3,5 Milliarden US-Dollar in MediaTek, um die Partnerschaft auf die Spark-Serie auszuweiten.

Wirtschaftlich verzeichnet Nvidia ein starkes Wachstum und meldete für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 96,22 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 106 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Unternehmen hatte bereits im Februar 2026 die Preise für DGX-Spark-Systeme aufgrund von Speichermangel auf 4.699 US-Dollar angehoben, was die angespannte Marktsituation bei High-End-Komponenten verdeutlicht.

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